- 09.08.2005, 19:02:01
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Unrichtige Berichterstattung des ORF betreffend Steuerreform - BZÖ fordert "Schluss mit Willi-Wurlitzer!"
Medienkoordinator Petritz: Gorbach klar für rasche steuerliche Entlastung - ORF aufgefordert, sich an die Fakten zu halten
Wien (OTS) - "Auch wenn ÖVP-Klubobmann Willi Molterer nach dem
Motto "Sie wünschen, wir spielen" seinen persönlichen ORF-Wurlitzer
aktiviert, um der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln,
Bundeskanzler Schüssel und Vizekanzler Gorbach seien sich einig, dass
es keine Steuerreform geben soll, so ist es doch Pflicht und Auftrag
des ORF das zu berichten, was Sache ist und sich an die Fakten zu
halten", forderte heute Abend BZÖ-Medienkoordinator Karl Heinz
Petritz.
Petritz: "Faktum ist, dass sich Vizekanzler Hubert Gorbach klar für
eine rasche Steuerreform ausgesprochen hat. (OTS 0123: "Gorbach:
Steuerreform so früh wie möglich und sinnvoll") Faktum ist, dass es
eine von allen Mitgliedern der Kärntner Landesregierung
unterzeichnete Resolution für eine rasche steuerliche Entlastung
gibt. (OTS 0085: "Kärntner Landesregierung unterzeichnet geschlossen
Resolution für baldige Steuerreform und Einführung der Tobin Tax!")
Und Faktum ist, dass sich der Vizekanzler heute im Medienfoyer nach
dem Sommerministerrat NICHT gegen eine Steuerreform ausgesprochen
hat! (APA 0410) Ich fordere daher den ORF ausdrücklich auf, dies auch
in seinen Nachrichtensendungen so zu berichten!"
Dass auch die APA eine ihre Meldungen korrigieren musste, weil auch
sie zuerst von einer einheitlichen Linie "Schüssel und Gorbach gegen
verfrühte Reform" berichtete, sieht Petritz als "hoffentlich
einmaligen Ausrutscher, der sich nicht wiederholen wird." Schließlich
sei man es bisher nur vom ORF gewohnt gewesen, diesem ständig auf die
Finger klopfen zu müssen, damit der Willi-Wurlitzer Pause habe.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich
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