• 09.08.2005, 13:38:46
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  • OTS0117 OTW0117

Korrektur zu OTS0108: SP-Ekkamp: Wien hat die größten Lasten am Arbeitsmarkt zu tragen

Wien (SPW-K) - Durch ein Versehen wurden in der Aussendung zwei
Namen, nämlich Ekkamp und Hora, verwendet. Im zweiten Absatz ist
daher in der vierten und sechsten Zeile sowie im dritten Absatz in
der ersten Zeile der Name "Hora" durch den Namen "Ekkamp" zu
ersetzen. Im folgenden die korrigierte Aussendung:

SP-Ekkamp: Wien hat die größten Lasten am Arbeitsmarkt zu tragen

Utl.: Kritik von VP-Walter wegen angeblicher Schönfärberei bei den
Arbeitsmarktdaten zurückgewiesen =

Wien (SPW-K) - "Die Erhebung der Arbeitsmarktdaten erfolgt in ganz
Österreich in allen Bundesländer auf der Grundlage gleicher
Kriterien. Das ist nicht weiter überraschend, fällt doch die
Arbeitsmarktpolitik in die Kompetenz des Bundes. Weshalb Wien bzw.
das AMS Wien dabei nach Meinung des VP-Landesgeschäftsführers Walter
angeblich geschönte Zahlen vorlegen, ist sachlich unverständlich",
stellte der Vorsitzende-Stellvertreter des Finanz- und
Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in
einer Replik zu diesbezüglichen Behauptungen des VP-Funktionärs fest.
Tatsache ist, dass auf der Basis dieser einheitlichen Berechnungen
die Arbeitslosenzahlen in Wien in den vergangenen elf Monaten - bis
auf eine geringfügige Steigerung im Juli des heurigen Jahres -
zurückgegangen sind, während sie die in anderen Bundesländern, vor
allem in den von der ÖVP dominierten, zum Teil stark gestiegen sind",
betonte Ekkamp im Pressedienst der SPÖ Wien.

Selbst wenn man den Zahlenspielereien Walters im Zusammenhang mit
Schulungsteilnehmern folge, komme man nach dem Absenken der Zahlen in
Wien auf den österreichischen Durchschnittswert zu dem Ergebnis, das
bei der Zunahme der Arbeitslosenzahlen in den vergangene Monaten Wien
eine günstige Position in Österreich einnehme, setzte der
SP-Gemeinderat fort. Ekkamp: "Auch bei einem solchen Vergleich
schneiden gerade die von der ÖVP dominierten Bundesländer, zum Teil
mit monatlich zweistelligen Zuwachsraten, am schlechtesten ab".
Walter wäre daher gut beraten, so Ekkamp, seine Kritik und seine
Empfehlungen an seine Parteikollegen in Vorarlberg, Tirol oder auch
in Niederösterreich zu richten, bevor er Wien einmal mehr schlecht zu
reden versucht.

Nicht zuletzt meinte Ekkamp, dass "Wien die größten Lasten am
Arbeitsmarkt zu tragen hat. 220.000 ArbeitnehmerInnen pendeln aus
anderen Bundesländer nach Wien, jeder vierte Lehrling in der
Bundeshauptstadt hat hier nicht seinen Wohnsitz. Wien hilft also
anderen Bundesländern bei der Bewältigung ihrer Probleme auf dem
Arbeitsmarkt". Was die Effizienz des Wiener
ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (WAFF) betreffe, so habe Walter
offensichtlich den Kontrollamtsbericht über diese so erfolgreich
tätige Einrichtung völlig verschlafen. In diesem werde die Arbeit des
WAFF durchwegs positiv beurteilt und festgehalten, dass jeder
eingesetzte Euro drei Euro Nutzen nach sich ziehe, hob Ekkamp
abschließend hervor. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81923

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS1

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