• 09.08.2005, 10:17:48
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Superfund sichert Kest-Freiheit und bringt erstmals Sicav-Ansparpläne

Wien (OTS) - SUPERFUND Österreich hat seine Genussscheine per 31.
Juli 2005 geschlossen, um dadurch eine Kapitalertragsteuer-Freiheit
für alle Genussschein-Inhaber zu erwirken, und bietet nun seine
Ansparpläne erstmals als SICAV-Modelle an. Gründer Christian Baha:
"Die unerwartete Besteuerung zeigt einmal mehr, dass es längst an der
Zeit für ein Alternatives Investmentgesetz zur Schaffung eines
rechtlich und steuerlich attraktiven Finanzplatzes Österreich ist.
Österreich könnte Europas Fondsstandort Nummer 1 für Alternative
Investments werden."

Die SUPERFUND-Investmentgruppe, mit 55.000 Investoren und einem
verwalteten Fonds-Vermögen von rund 1,5 Milliarden Euro einer der
weltweit führenden Anbieter von Managed Futures Fonds für
Privatinvestoren, hat per 31. Juli 2005 seine Genussscheine A, B und
C sowie den Superfund Q-AG Ansparplan in Österreich geschlossen.
Grund dafür ist ein per 1. August 2005 in Kraft tretendes
Rundschreiben des Bundesministeriums für Finanzen, durch das künftig
alle Daueremissionen von (Index)Zertifikaten und Genussscheinen
kapitalertragsteuerpflichtig sind, wenn diese nicht bis spätestens
31. Juli 2005 geschlossen werden.

+ KESt-Freiheit für alle Genussscheininvestoren

SUPERFUND-Gründer Christian Baha: "Die Schließung der Emission
unserer Genussscheine war leider der einzige Weg, um die Investments
unserer Kunden vor einer entsprechenden Besteuerung zu schützen.
Dadurch sind nun alle bisher begebenen Anteile bzw. Investments -
unabhängig vom Investitionszeitpunkt - von der Kapitalertragsteuer
befreit."

Auch andere namhafte Anbieter in Österreich wie die Raiffeisen
Centro Bank (RCB) oder Hasenbichler Asset Management haben ihre
(Index)Zertifikate/Genussscheine aufgrund der neuen steuerlichen
Bestimmungen geschlossen.

+ Neue SICAV-Ansparpläne für Kunden ab 100 Euro pro Monat

Um Kunden auch weiterhin eine Ansparmöglichkeit in der bisher von
ihnen bevorzugten Strategie zu ermöglichen, bietet SUPERFUND ab
sofort in Kooperation mit der österreichischen Depotbank
"direktanlage.at AG" erstmals auch die bewährten Superfund SICAV A ab
100 Euro und B ab 200 Euro pro Monat in Form eines Ansparplanes an.
Diese SICAV-Fonds stellen klassisches Sondervermögen nach Luxemburger
Recht dar, die Gesellschaftsteuer von 1% entfällt. Weitere
Informationen erhalten Interessierte bei der Gratis-Telefon-Hotline
0800 111 2002.

+ SUPERFUND-Gründer Baha: "Es ist längst an der Zeit für ein
Alternatives Investmentgesetz zur Schaffung eines rechtlich und
steuerlich attraktiven Finanzplatzes Österreich."

Die überraschende Steuerpflicht ist laut Baha "ein weiterer
Schritt in die falsche Richtung. Es besteht die Gefahr, dass sowohl
österreichische Anbieter als auch Investoren ins Ausland abwandern
und dadurch neben dem Kapitalabfluss auch enorme Steuereinnahmen
verloren gehen." Derzeit bieten österreichische Fondsgesellschaften
bereits vorwiegend Luxemburger SICAVS an, da in Österreich effiziente
und sinnvolle Alternativen, die eine Rechtssicherheit für Investoren,
aber auch Anbieter garantieren, noch fehlen.

Alleine die Gesellschaftsteuer, die Genussscheininhaber an den
Finanzminister zahlen mussten, betrug in den letzten Jahren einen
hohen Euro-Millionenbetrag. Es sei daher längst an der Zeit für ein
Alternatives Investmentgesetz für Österreich, um den Finanzplatz
Österreich weiter aufzuwerten. Baha: "Der Staat könnte zum
alternativen Fondsstandort Nummer 1 in Europa werden, was zahlreiche
neue Arbeitsplätze schaffen und hunderte Millionen an zusätzlichen
Steuereinnahmen bringen würde. Dazu bedarf es aber klarer Strategien,
um attraktiv genug für internationale Anbieter zu sein. Wir haben
daher mit renommierten Experten wie Univ.-Prof. Dr. Susanne Kalss von
der Universität Wien ein Konzept entwickelt, wie ein sinnvolles
Alternatives Investmentgesetz aussehen müsste. Eine nachträgliche
Besteuerung hingegen vergrault Anbieter und verärgert Investoren, das
kann nicht Sinn der Sache sein."

Die wichtigsten Leitprinzipien eines Alternativen
Investmentgesetzes sehen einen optimalen Anleger- und Marktschutz
ebenso vor wie die Schaffung einer gesicherten rechtlichen Basis zur
Auflage von Hedge Fonds in Österreich, klare Rahmenbedingungen für
die Tätigkeit von Hedge- und Futures Fonds bei gleichzeitiger
Bewahrung des nötigen geschäftlichen Freiraums (u.a. Aufsichtsrecht,
Transparenzrichtlinien), die Zulässigkeit von Dachfonds und
Einzelfonds sowie von Single-Manager- und Multi-Manager-Strategien,
aber auch eine Marktzugangskontrolle, regelmäßige Prüfung durch die
Finanzmarktaufsicht FMA und kontinuierliche Informationspflichten der
Alternativen Investments durch Halbjahres- bzw. Jahresberichte.

Rückfragehinweis:
Superfund Asset Management GmbH
Elisabeth Wolfbauer-Schinnerl
Leitung Public Relations
Tel.: 01/24700-34, Mobil: 0676/84101234

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