Leitfaden gibt Hilfestellung bei Sicherungsfragen

Bollmann: Risiken des Missbrauchs gefährlicher Güter für terroristische Zwecke minimieren

Wien (PWK588) - Die Wirtschaftskammer Österreich hat einen neuen Leitfaden für Unternehmen der Beförderungs- und Verladerwirtschaft erstellt. Alle an Gefahrguttransporten beteiligte Unternehmen müssen künftig Maßnahmen und Vorkehrungen treffen, um Risiken eines Diebstahls oder des Missbrauchs gefährlicher Güter für terroristische Zwecke zu minimieren, betont der Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ, Harald Bollmann.

Entsprechend den neuen "Security"-Bestimmungen dürfen Beförderer künftig nur beauftragt werden, wenn zuvor deren Identität festgestellt wurde. Umschlagterminals, Fahrzeugdepots, Liegeplätze und Rangierbahnhöfe müssen ordnungsgemäß gesichert, gut beleuchtet und, wenn möglich, für die Öffentlichkeit unzugänglich sein. Fahrzeugbesatzungsmitglieder müssen einen Lichtbildausweis mitführen. Bei der Beförderung von gefährlichen Gütern mit besonders hohem Gefahrenpotential sind Sicherungspläne zu erstellen und Risiken üblicher Beförderungsvorgänge zu bewerten.

Die neuen Security-Bestimmungen, deren Auslöser der Terroranschlag am 11. September 2001 war, sind mit Umstellung der Beförderungspapiere auf die neuen völkerrechtlichen Vorschriften von ADR/RID/ADN 2005 umzusetzen und bereits vollständig anwendbar.

Der Security Leitfaden ("Vorschriften für die Sicherung") der WKÖ soll die Anwendung der Vorschriften und die Erstellung unternehmens-bzw betriebsbezogener Sicherungspläne insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen erleichtern, hebt Bollmann hervor. (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Transport und Verkehr
Dr. Stefan Ebner
Tel: +43 (0)5 90 900 4028

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002