• 27.07.2005, 10:19:09
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Elfriede Ott und Nik P. verraten ihren "Schicksalstag"

Wien (OTS) - Nik P. zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten
österreichischen Schlagerstars. Sein "Schicksalstag" ist der 12.
November 1972, als er mit seinen beiden Brüdern von der Fürsorge zu
Hause abgeholt und zu seinen Zieheltern auf die Krassnitz im Gurktal
gebracht wurde. Seine Mutter verstarb, als er sieben war, und der
Vater konnte als Alkoholiker nicht mehr für das Wohl der Kinder
sorgen. Von seinem ersten Lehrlingsgeld kaufte er sich eine Gitarre,
seit 1997 war er insgesamt vierzehn Mal auf Platz eins der
Schlagercharts und 60 Mal auf Platz eins der Airplaycharts. Nik P.
spricht bei Vera Russwurm am Donnerstag, dem 28. Juli 2005, um 21.05
Uhr in ORF 2 über seinen Schicksalstag.

Weitere Gäste:

Elfriede Ott - Ihr unbekanntes Leben

Mit 14 blieb sie am Bahnhof Zell am Moos mit einem Schuh in den
Schienen hängen. Ihr Vater riss Elfriede von den Geleisen und wurde
dabei selbst vom Zug erfasst und getötet. Dieses Erlebnis wird
Elfriede Ott nie mehr los. Später folgten 14 Ehejahre mit Ernst
Waldbrunn. Der Alkohol machte allerdings die Beziehung kaputt. Auch
der um 18 Jahre ältere Hans Weigel fügte ihr seelische Schmerzen zu.
Elfriede Ott - sie feierte kürzlich im ORF ihren 80. Geburtstag -
magerte auf 48 Kilogramm ab und konnte nur mehr mit Hilfe von
Antidepressiva auf der Bühne stehen.

Lottomillionär

Ein Lottogewinn entschädigte einen in Wolfsberg geborenen Kärntner
für ein Leben mit vielen Schicksalsschlägen. Nach Unfällen, die sonst
oft tödlich enden, und einer Pleite ohne Verschulden mit der ersten
eigenen Firma, gewann er mit den Geburtsdaten seiner Kinder am 14.
Mai 2003 mehr als 600.000 Euro. Der Lottomillionär ist am Boden
geblieben, sein echter Freundeskreis sehr klein geworden.

Allein gegen die Seelenfänger

Leas Kindheit war jäh zu Ende, als sich ihre Mutter entschloss, der
Sekte Ramtha (Licht-Oase) zu folgen. Die Familie verkaufte Haus und
Geschäft in der Schweiz und lebte fortan in völliger Isolation mit
anderen Mitgliedern der Sekte. Im zentralamerikanischen Belize erwarb
die von einem Guru und seinem Medium geführte Gruppe eine riesige
Ranch. Mit 13 Jahren wurde Lea die Auserwählte des Gurus und fortan
von diesem sexuell missbraucht. Fast zehn Jahre lebte sie in der
Isolation, ohne Schulunterricht, ohne Kontakt zur Außenwelt. Wie alle
Gruppenmitglieder wurde sie absurden Ritualen und mentalen
Manipulationen ausgesetzt. Sie litt körperlich und psychisch unter
den totalitären Lebensumständen und wollte sich das Leben nehmen.
Dank ihres rebellischen Charakters bewahrte sie als einzige ein Stück
Freiheitsdrang. Mit 21 Jahren gelang Lea im Februar 2002 die
spektakuläre Flucht.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Astrid Wagner
(01) 87878 - DW 12098
http://kundendienst.ORF.at

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