- 23.07.2005, 11:56:34
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TEAM LH Gerhard Hirschmann: ESTAG muss wieder eigenständiger steirischer Leitbetrieb werden.
Graz (OTS) - Zur heute in den Medien kolportierten offenbar
geplanten Übernahme des Verbundes der EdF-Anteile bei der ESTAG hält
Gerhard Hirschmann ganz klar fest: "Das oberste Ziel der steirischen
Landespolitik muss die langfristige Absicherung einer wieder
eigenständigen Energieversorgung in der Steiermark sein".
Die Steiermark braucht wieder eine eigene Energieproduktion und
muss dafür Sorge tragen, dass die ESTAG optimal wirtschaftet, wieder
Arbeitskräfte einstellt. Und Arbeitsplätze nicht abgebaut, abgebaut
und abgebaut werden. Wenn der Atomriese EdF die ESTAG verlässt, ist
das nach nunmehr sieben dürren Jahren steirischer Energiepolitik ein
großer Segen für das Land.
Sollte tatsächlich der Verbund die Anteile der EdF übernehmen,
muss Landeshauptmann Waltraud Klasnic ihren steirischen Parteifreund
Martin Bartenstein dazu zwingen, sicherzustellen, dass die Steirer
wieder ohne jemanden anderen fragen zu müssen (aufgrund der
skandalösen "Südpol-Verträge" muss derzeit gefragt werden), selbst
Kraftwerke bauen dürfen. Und es muss ein Teil, der durch die
"Südpol-Transaktion" praktisch hergeschenkten Wasserkraftwerke wieder
zurückgeholt werden.
Das Ausmaß des "Südpol-Fiaskos"(Fusion Steweag-Steg, Beteiligung
des Verbundes an Steweag-Steg mit 34 %) zeigt sich an den Dividenden
und Leistungen der letzten beiden Geschäftsjahre. Die Steirer haben
als Ergebnis dieser Fusion in Wien 27 Millionen Euro abgeliefert. Und
im Gegenzug aus den Verbund-Beteiligungen der ESTAG knapp 380 000
Euro ! erhalten.
Hirschmann fordert daher vehement, dass die ESTAG zu einem
Leitbetrieb der Steiermark gemacht wird, der insbesondere auch auf
das künftige Hauptgeschäftsfeld einer alternativen Energieproduktion
ausgerichtet werden muss. "Unter keinen Umständen", so Hirschmann
wörtlich, "darf die ESTAG zur Sanierung des Budget-Desasters
missbraucht werden". "Das wäre der skandalöseste Gipfel des
ESTAG-Dramas".
"Ich habe mit höchstem persönlichen Einsatz gekämpft, dass die
unfassbare Misswirtschaft der ESATG beendet wurde. Nun werde ich mit
derselben Energie dafür kämpfen, dass die Steiermark wieder einen
eigenständigen Energiekonzern, und die Mitarbeiter der ESATG wieder
eine gesicherte Zukunftsperspektive haben", so Hirschmann.
Und fügt abschließend hinzu: "In jedem Fall werde ich dafür Sorge
tragen, dass das Duo Klasnic-Ditz keinen endgültigen Schlag gegen
dieses steirische Leitunternehmen führen kann".
Rückfragehinweis:
Thomas Mudri
Mobil:0664 503 96 41
presse@listehirschmann.at
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