Fuhrmann zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld soll fallen!

Wien (OTS) - Die Junge ÖVP begrüßt den Vorstoß von Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. "Das Kindergeld ist ein wichtiger Schritt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber nun muss es weiterentwickelt werden. Auch die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld muss endlich fallen", sagte heute, Donnerstag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Frauen können es sich heute einfach nicht mehr leisten, auf eine Aufstiegschance zu verzichten. "Wir wollen mehr Frauen in Führungspositionen, aber die Zuverdienstgrenze lässt eine Rückkehr in die ursprüngliche Führungsfunktion auf Teilzeitbasis kaum zu. Familienbedingte Unterbrechungen von Karriereverläufen wirken sich daher auch negativ auf den Einkommensverlauf von Frauen aus", so Fuhrmann weiter.

Für viele Frauen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein zentrales Anliegen. Die Politik ist daher gefordert, die Wahlfreiheit für Frauen zu ermöglichen und Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen. "Weiters sind bessere und flexiblere Kinderbetreuungseinrichtungen gefragt. Die Öffnungszeiten der Kindergärten sollten sich an die Arbeitszeitformen der Eltern anpassen", schloss Fuhrmann.

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