WKNÖ-Vize Kiermaier gegen Formel "mehr Steuereinnahmen, weniger Investitionen"!

Rückgang der öffentlichen Aufträge trifft niederösterreichische Klein- und Mittelbetriebe

St. Pölten (SPI) - Mehr Investitionen des Bundes zugunsten der klein- und mittelständischen Wirtschaft fordert WKNÖ-Vizepräsident Günter Kiermaier. Er kritisiert, dass der Bund bei den Unternehmenssteuern höhere Einnahmen erzielt, gleichzeitig aber öffentliche Aufträge an Klein- und Mittelbetriebe immer deutlicher zurückgehen. Davon betroffen sind auch die niederösterreichischen Unternehmen.****

"Aktuelle Untersuchungen belegen, dass die öffentlichen Aufträge an Klein- und Mittelbetriebe stark rückläufig sind. Mit dieser Entwicklung haben auch viele Unternehmen unseres Bundeslandes zu kämpfen", legt der Vorsitzende des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes NÖ dar.
"Die KMU Forschung Austria hat für Niederösterreich bei den investitionsgüternahen Gewerbe- und Handwerksbranchen erhoben, dass die öffentlichen Aufträge im zweiten Quartal gegenüber den Vergleichsmonaten des Vorjahres um 24,2 Prozent zurückgegangen sind."

"Im Gegensatz dazu liegen jüngsten Stellungnahmen zufolge in der ersten Hälfte dieses Jahres die Einnahmen aus der Umsatzsteuer um rund 600 Millionen Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres."

"Die Formel, mehr Steuern von den Unternehmen zu kassieren und gleichzeitig immer weniger öffentliche Aufträge an die kleinen und mittleren Betriebe zu vergeben, bremst unsere Wirtschaft doppelt ein. Die negativen Folgen dieser Politik müssen alle ausbaden: Jene, die in der Wirtschaft tätig sind. Und jene, die Arbeit suchen."

"Jetzt muss die Belebung der Konjunktur im Mittelpunkt stehen. Daher ist nicht das Zurückschrauben, sondern eine spürbare Steigerung der öffentlichen Aufträge für die kleinen und mittleren Betriebe das Gebot der Stunde. Schließlich sind es gerade diese Unternehmen, die die meisten Arbeitsplätze schaffen", stellt Kiermaier fest. (Schluss)

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