- 21.07.2005, 13:08:26
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WKNÖ-Vize Kiermaier gegen Formel "mehr Steuereinnahmen, weniger Investitionen"!
Rückgang der öffentlichen Aufträge trifft niederösterreichische Klein- und Mittelbetriebe
St. Pölten (SPI) - Mehr Investitionen des Bundes zugunsten der
klein- und mittelständischen Wirtschaft fordert WKNÖ-Vizepräsident
Günter Kiermaier. Er kritisiert, dass der Bund bei den
Unternehmenssteuern höhere Einnahmen erzielt, gleichzeitig aber
öffentliche Aufträge an Klein- und Mittelbetriebe immer deutlicher
zurückgehen. Davon betroffen sind auch die niederösterreichischen
Unternehmen.****
"Aktuelle Untersuchungen belegen, dass die öffentlichen Aufträge an
Klein- und Mittelbetriebe stark rückläufig sind. Mit dieser
Entwicklung haben auch viele Unternehmen unseres Bundeslandes zu
kämpfen", legt der Vorsitzende des Sozialdemokratischen
Wirtschaftsverbandes NÖ dar.
"Die KMU Forschung Austria hat für Niederösterreich bei den
investitionsgüternahen Gewerbe- und Handwerksbranchen erhoben, dass
die öffentlichen Aufträge im zweiten Quartal gegenüber den
Vergleichsmonaten des Vorjahres um 24,2 Prozent zurückgegangen sind."
"Im Gegensatz dazu liegen jüngsten Stellungnahmen zufolge in der
ersten Hälfte dieses Jahres die Einnahmen aus der Umsatzsteuer um
rund 600 Millionen Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres."
"Die Formel, mehr Steuern von den Unternehmen zu kassieren und
gleichzeitig immer weniger öffentliche Aufträge an die kleinen und
mittleren Betriebe zu vergeben, bremst unsere Wirtschaft doppelt ein.
Die negativen Folgen dieser Politik müssen alle ausbaden: Jene, die
in der Wirtschaft tätig sind. Und jene, die Arbeit suchen."
"Jetzt muss die Belebung der Konjunktur im Mittelpunkt stehen. Daher
ist nicht das Zurückschrauben, sondern eine spürbare Steigerung der
öffentlichen Aufträge für die kleinen und mittleren Betriebe das
Gebot der Stunde. Schließlich sind es gerade diese Unternehmen, die
die meisten Arbeitsplätze schaffen", stellt Kiermaier fest.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Niederösterreich Alexander Lutz Tel.: 02742 / 2255 - 146 Mobil: 0664 / 532 93 54 [email protected] www.noe.spoe.at
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