Kranzl: Hände weg von der Arzneimittelbestellung via Internet

Illegaler Internethandel mit Medikamenten besorgniserregend!

St. Pölten, (SPI) - Obwohl seit 2004 der Online-Verkauf von Medikamenten EU-weit eingeschränkt möglich ist, rate ich wegen hoher Gesundheitsrisiken zufolge gefälschter Medikamente und Inhaltsstoffe, unerwünschter Nebenwirkungen, mangelnder oder falscher Beratung, etc. von der Katalogbestellung via Internet dringend ab", so Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl.****

Besorgniserregende Meldungen über irreführende Heilanpreisungen, über gefälschte, in Österreich nicht zugelassene, qualitativ schlechtere oder wirkungslose Arzneimittel nehmen ständig zu. Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung von 17 aus einschlägigen Internetapotheken gezogenen Proben ergab, dass alle 17 Proben aufgrund ihrer Zusammensetzung als Arzneimittel - Fälschungen angeboten wurden. Über die Auswirkungen dieser Fälschungssubstanzen auf die KonsumentenInnen gibt es keine eindeutigen Studien, warnt Kranzl.
§ 59 Abs 1 Arzneimittelgesetz verbietet die Abgabe von Arzneimitteln in Selbstbedienung (also in Supermärkten, Drogerien) oder durch Versandhandel. Medikamente sind in erster Linie dazu da, um die Gesundheit jeder einzelnen Person zu gewährleisten. Gerade bei der Einnahme von mehreren Medikamenten ist auf die Wechselwirkung der verschiedensten Präparate untereinander zu achten.

"Die Gesundheit jedes Einzelnen muss im Vordergrund stehen. Medikamente sind keine Massenkonsumgüter, sondern dürfen nur bei entsprechenden Indikationen verordnet bzw. eingenommen werden. Nur professionelle Beratungen durch Ärzte, Apotheker und Pharmazeuten schützen vor versteckten Gefahren", so Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl. (Schluss) as

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Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
Tel.: 0664/83 043 07

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