- 18.07.2005, 09:57:37
- /
- OTS0030 OTW0030
Kranzl: Hände weg von der Arzneimittelbestellung via Internet
Illegaler Internethandel mit Medikamenten besorgniserregend!
St. Pölten, (SPI) - Obwohl seit 2004 der Online-Verkauf von
Medikamenten EU-weit eingeschränkt möglich ist, rate ich wegen hoher
Gesundheitsrisiken zufolge gefälschter Medikamente und Inhaltsstoffe,
unerwünschter Nebenwirkungen, mangelnder oder falscher Beratung, etc.
von der Katalogbestellung via Internet dringend ab", so
Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl.****
Besorgniserregende Meldungen über irreführende Heilanpreisungen, über
gefälschte, in Österreich nicht zugelassene, qualitativ schlechtere
oder wirkungslose Arzneimittel nehmen ständig zu. Eine kürzlich
durchgeführte Untersuchung von 17 aus einschlägigen Internetapotheken
gezogenen Proben ergab, dass alle 17 Proben aufgrund ihrer
Zusammensetzung als Arzneimittel - Fälschungen angeboten wurden. Über
die Auswirkungen dieser Fälschungssubstanzen auf die KonsumentenInnen
gibt es keine eindeutigen Studien, warnt Kranzl.
§ 59 Abs 1 Arzneimittelgesetz verbietet die Abgabe von Arzneimitteln
in Selbstbedienung (also in Supermärkten, Drogerien) oder durch
Versandhandel. Medikamente sind in erster Linie dazu da, um die
Gesundheit jeder einzelnen Person zu gewährleisten. Gerade bei der
Einnahme von mehreren Medikamenten ist auf die Wechselwirkung der
verschiedensten Präparate untereinander zu achten.
"Die Gesundheit jedes Einzelnen muss im Vordergrund stehen.
Medikamente sind keine Massenkonsumgüter, sondern dürfen nur bei
entsprechenden Indikationen verordnet bzw. eingenommen werden. Nur
professionelle Beratungen durch Ärzte, Apotheker und Pharmazeuten
schützen vor versteckten Gefahren", so Konsumentenschutzlandesrätin
Christa Kranzl. (Schluss) as
Rückfragehinweis:
Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
Tel.: 0664/83 043 07
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN






