• 15.07.2005, 13:26:35
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Druckbranche: Neuer Kollektivvertrag sichert Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Nach langen und schwierigen Verhandlungen konnte eine
Einigung über einen neuen Kollektivvertrag zwischen der Gewerkschaft
Druck, Journalismus, Papier und dem Verband Druck & Medientechnik
erzielt werden.

Die Druckbranche in Österreich (derzeit werden über 13.000
Mitarbeiter beschäftigt; der Produktionswert betrug 2004 knapp 2,1
Mrd. Euro) ist von einem starken Strukturwandel gekennzeichnet und
muss sich seit Jahren einem immer stärker werdenden internationalen
Wettbewerb stellen.

Hauptpunkt der Einigung ist die Öffnung des Kollektivvertrags für
flexible Arbeitszeitmodelle, die Arbeitsplätze sichern und für die
Druckbranche die Exportmöglichkeiten erweitern sollen.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier,
Franz Bittner, sieht die Vereinbarung als die Möglichkeit des
Machbaren, wobei auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmungen
wie auch deren Beschäftigte Rücksicht genommen wurde. Mit diesen
kollektivvertraglichen Veränderungen sollte es der Branche möglich
sein, im internationalen Wettbewerb zu bestehen und die
österreichischen Arbeitsplätze abzusichern.

Komm.-Rat Michael Hochenegg, Präsident des Verbandes Druck &
Medientechnik, zum neuen Kollektivvertrag: "Der neue Kollektivvertrag
stellt eine vertretbare und gute Lösung im Sinne der Branche dar.
Beide Sozialpartner haben bewiesen, dass sie sich ihrer gemeinsamen
Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Österreich bewusst sind".

Rückfragehinweis:
Verband Druck & Medientechnik
Mag. Werner Neudorfer
Tel.: 01/512 6609
mailto:[email protected]
http://www.druckmedien.at

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