- 15.07.2005, 11:05:08
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Erfolgreiche Gender Mainstreaming - Initiative des Bildungsministeriums
Das Bildungsministerium zieht erste Bilanz über die Arbeiten zu Gender-Mainstreaming
Wien (OTS) - Bereits 2001 hat das Bildungsministerium eine
Arbeitsgruppe eingesetzt, die zum Ziel hat, Strategien zur
Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz zu entwickeln.
"Männer und Frauen haben die gleichen Fähigkeiten, deshalb müssen
auch beide Geschlechter dieselben Chancen haben", sagt
Bundesministerin Gehrer anlässlich der heutigen Veranstaltung "Gender
Mainstreaming in Bewegung".
Die erste Aufgabe der Arbeitsgruppe bestand darin, die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren.
In einem weiteren Schritt wurde ein Arbeitsplan "TOP TEN - TOP DOWN"
ausgearbeitet, der sowohl verschiedene Leitfäden als auch Workshops
beinhaltet. Das Bildungsministerium ist eines der ersten Ressorts, wo
Gender Mainstreaming nicht nur durch einzelne Pilotprojekte sichtbar
gemacht wurde, sondern wo alle Sektionen Schwerpunkte gesetzt haben,
wie beispielsweise die Entwicklung eines Aktionsplans für Bildung und
die Erhöhung der Wissenschaftlerinnen unter Berücksichtigung der
Genderdimensionen.
Erste Erfolge sind bereits sichtbar - "Es konnte sowohl der
Frauenanteil im Bildungsministerium als auch der der Professorinnen
an Universitäten erhöht werden", bestätigt Bildungsministerin
Elisabeth Gehrer. Im Jahr 2000 gab es noch keine Sektionsleiterin im
Bildungsministerium, im Jahr 2005 sind es 2. Eine Steigerung des
Frauenanteils ist auch bei der Leiterinnen - und Leiterbesetzung von
Abteilungen und Referaten zu verzeichnen. Heute wird fast jede 4.
Abteilung und jedes 2. Referat von einer Frau geleitet. Im Jahr 2000
gab es an den wissenschaftlichen Universitäten 97 Professorinnen, im
Jahr 2004 waren es bereits 144, das ist eine Steigerung um knapp 50
%.
"Die Gender Mainstreaming-Beauftragten sowie alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter meines Ressorts beweisen viel Engagement bei der
Umsetzung, dafür möchte ich ihnen heute meinen Dank aussprechen",
sagt Bundesministerin Elisabeth Gehrer.
Bei der heutigen Veranstaltung wird ein erstes Zwischenresümee über
die gesetzten Schwerpunkte gezogen. Die Tagung, an der Mitglieder des
Ressorts und anderer Ministerien, Gender Mainstreaming-Beauftragte
aus den Bundesländern sowie internationale Gäste teilnehmen,
verdeutlicht, dass diesem Thema auch weiterhin ein hoher Stellenwert
zukommen wird.
Weitere Informationen zu den Gender Mainstreaming-Aktivitäten
erhalten Sie auf der Webseite:
http://www.imag-gendermainstreaming.at
nnn
(Schluss)
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