- 13.07.2005, 11:24:38
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Kukacka zu Donauhochwasser: Sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen - Hochwasserschutz an der Donau bleibt zentrales Anliegen des BMVIT
96 Millionen Euro in den Jahren 2005 und 2006 für aktive und passive Hochwasserschutzmassnahmen an der Donau
Wien (OTS) - "Die vergangen Tage haben gezeigt, dass sich die
intensiven Bemühungen des BMVIT nach dem dramatischen
Jahrhunderthochwasser 2002 um eine Verbesserung des
Hochwasserschutzes an der Donau bezahlt gemacht haben. Wir sind im
Donauraum noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Wir
werden aber in Zukunft alles Technische und Menschenmögliche
unternehmen, um den Menschen maximale Sicherheit vor den Gewalten des
Wassers zu bieten", betonte heute, Mittwoch, Verkehrsstaatssekretär
Mag. Helmut Kukacka, der den zahlreichen unermüdlichen Helfern seinen
Dank aussprach. Insgesamt investiere das BMVIT für aktive und passive
Hochwasserschutzmaßnahmen an der Donau in den Jahren 2005 und 2006
rund 96 Millionen Euro.****
Als aktive Hochwasserschutzmaßnahmen wurden und werden weiträumige
Dammsysteme samt Überstromstrecken, sowie lokale Schutzbauten, also
Mauern und Dämme errichtet, führte Kukacka aus. Als wichtigste
Maßnahmen hob der Staatssekretär in diesem Zusammenhang den Bau
mobiler Schutzanlagen hervor, wie sie in Krems bereits in den 90er
Jahren errichtet wurden (50prozentiger Bundesbeitrag rund 6,3
Millionen Euro). In Linz steht die mobile Schutzanlage (50prozentiger
Bundesbeitrag rund 4 Millionen Euro) vor dem Baubeginn. In rund 25
Gemeinden entlang der Donau in Nieder - und Oberösterreich seien
entsprechende Maßnahmen wie Mauern, Dämme oder mobiler
Hochwasserschutz in Bau oder es werden gerade Studien und
Evaluierungen für konkrete Maßnahmen durchgeführt.
Auch der Schutz der Donauhäfen werde durch das BMVIT konsequent
ausgebaut und gefördert. "Bereits im April konnte das
Hochwasserschutztor für den Hafen Krems nach rund einjähriger Bauzeit
mit Gesamtbaukosten von 6 Millionen Euro unter 50prozentiger
Bundesförderung eröffnet werden. Jetzt ist es uns auch gelungen, die
Förderungszusage für das Hochwasserschutztor Wien-Freudenau
abzugeben", so Staatssekretär Kukacka. Die Gesamtbaukosten belaufen
sich dort auf rund 15 Millionen Euro, das BMVIT fördere den Bau zu 50
Prozent.
Im Bereich des passiven Hochwasserschutzes seien vor allem
umfangreiche Umsiedelungsaktionen die wirkungsvollste Maßnahme zur
Vermeidung von Hochwasserschäden. Eine raumordnerische Zielsetzung
wie Aussiedlungsgebietsfeststellungen, Bauverbote, Flächenwidmungen
im Einvernehmen zwischen Betroffenen, Gemeinden, Bürgermeistern,
Ländern und BMVIT würde dabei ebenso durchgeführt, wie die
Wiederherstellung ursprünglicher Aulandschaften und eine Vergrößerung
der Abflussflächen. Insgesamt fördere das BMVIT diese Maßnahmen mit
rund 58 Millionen Euro. Absiedelungsprojekte werden derzeit im
Machland Nord in Oberösterreich (Bundesbeitrag rund 48 Millionen
Euro), sowie in Niederösterreich Strengberg-Wallsee und in Ardagger
(Bundesbeitrag rund 10 Millionen Euro) durchgeführt. Ein weiteres
Absiedlungsprojekt ist für den Bereich Neustadtl in Niederösterreich
geplant, schloss Kukacka.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Mag. Christian Dolezal
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803
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