ÖAMTC: Mautgebühren - Das kostet die Reise ans Urlaubsziel (+Video, +Audio)

ÖAMTC-Routenplaner informiert über Strecken und auch Kosten

Wien (OTS) - Die italienische Adriaküste, der ungarische Plattensee, Kroatien und Frankreich zählen zu den liebsten Sommerreisezielen der Österreicher. "Aber bei der Urlaubsfahrt mit dem Auto sollte man die Nebenkosten der Maut nicht vergessen", sagt ÖAMTC-Touristikerin Erika Kabourek. Einige Hauptreiserouten hat sie mit dem Online-Routenplaner des Clubs
(http://www.oeamtc.at/routenplaner/) unter die Lupe genommen und die
mit der Anreise verbundenen Mautgebühren in den einzelnen Ländern erhoben.

* Italien ist im Sommer eines der beliebtesten Ziele von Herrn und Frau Österreicher. Für sechs Destinationen wurden die Mautgebühren berechnet: Ab der Grenze Arnoldstein beträgt die Maut für die Fahrt in das rund 230 km entfernte Venedig 10,90 Euro. Weiter nach Florenz (470 km) müssen insgesamt 24,90 Euro, bis nach Rom (743 km) 38,69 Euro bezahlt werden. Wer via Venedig entlang der Küste nach Rimini (477 km) reist, muss 24,80 Euro bezahlen, noch weiter in den Süden nach Bari (1.030 km) sind 52,79 Euro an Maut fällig. Die Mautgebühren für die Fahrt von Innsbruck über den Brenner nach Sirmione am Gardasee (272 km) betragen 20,40 Euro - davon fallen acht Euro für die gebührenpflichtige Brenner Autobahn in Österreich an und 12,40 Euro in Italien.

* Auf der Reise nach Kroatien betragen die Mautgebühren vom Grenzübergang Spielfeld bis Zagreb (369 km) 2,14 Euro, bis Split (509 km) 21,45 Euro. Nach Opatija im Kvarner-Golf müssen auf der Fahrt ab dem Loiblpass (189 km) 6,13 Euro, ab Arnoldstein (253 km) 7,70 Euro -am besten in kleinen Münzen - dabei sein.

* Auch Ungarn wird von den Österreichern gerne im Urlaub bereist. Die Kosten für die Fahrt nach Budapest sowie nach Siofok am Plattensee betragen zirka 9,30 Euro für eine ungarische 10-Tages-Vignette. Es gibt keine kilometerabhängige Maut.

* Eine längere Autoreise nach Frankreich wird von vielen Österreichern nicht gescheut. Für die Fahrt nach Paris bietet sich eine Route über Nürnberg, Saarbrücken und Metz an mit über 980 km ab Passau. In Deutschland fallen keine Mautgebühren an, in Frankreich allerdings 24 Euro. Wer eine Reise nach Bordeaux (an die 1.450 km ab der österreichischen Staatsgrenze Walserberg) geplant hat, sollte die Strecke über Genf wählen und 38,90 Euro für die Maut in Frankreich einstecken. Aber Achtung, auch die Schweizer Vignette zu 27 Euro darf bei der Route nicht vergessen werden.

In der Schweiz, in Ungarn, in Tschechien und in der Slowakei gibt es Vignetten. In Frankreich, Italien, Slowenien und Kroatien ist die Höhe der Maut auf Autobahnen streckenbezogen. Weitere Infos bezüglich Bezahlung und mehr finden Reisende in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter http://www.oeamtc.at/reise/ in der Kategorie Maut. Für Italien empfehlen die Club-Touristiker die ViaCard - eine Magnetkarte zur Bezahlung der italienischen Autobahngebühren - um lange Wartezeiten an den Mautstellen zu vermeiden. Die ViaCard ist bei allen ÖAMTC-Dienststellen im Wert von 25 Euro und 50 Euro erhältlich. Tipp:
Die Wertkarten nicht in der Nähe eines Handys lagern, um den Magnetstreifen nicht zu beschädigen.

In Österreich gilt Vignettenpflicht. Wer das ganze Jahr über keine österreichische Autobahn benützt und daher auch keine Jahresvignette am Auto hat, kann für die Urlaubsfahrt z.B. eine Zwei-Monats-Vignette um 21,80 Euro bzw. eine oder zwei Zehn-Tages-Vignetten zu je 7,60 Euro erwerben. Über zusätzliche Mautgebühren - etwa für Brenner Autobahn oder Karawankentunnel - geben die ÖAMTC-Mitarbeiter Auskunft.

Der ÖAMTC-Routenplaner (http://www.oeamtc.at/routenplaner/) steht exklusiv nur Mitgliedern zur Verfügung. Die Routenempfehlung ist auch Teil des ÖAMTC-Touring-Sets, das ÖAMTC-Mitglieder bei allen Dienststellen des Clubs oder im Internet unter http://www.oeamtc.at/reise/ kostenlos bestellen können. Darin enthalten sind Straßenkarten, Länder-, Regional- und Städteführer, sowie ein Reiseinfoblatt mit den wichtigsten geltenden Bestimmungen für das jeweilige europäische Land.

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(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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