Vorsitzender des Publikumsrats begrüßt Entscheidung des Stiftungsrats zu Wahlmodalitäten der direkt gewählten Mitglieder des Publikumsrats

Wien (OTS) - "Das ORF-Publikum soll seine Vertreter im ORF-Publikumsrat möglichst einfach und ohne Hürden wählen können. Das ist mit der individualisierten Zusendung des Wahlformulars bestmöglich gewährleistet", begrüßte heute, am Dienstag, dem 12. Juli 2005, der Vorsitzende des ORF-Publikumsrats, Hon.-Prof. Dr. Georg Weißmann, die gestern gefallene Entscheidung des ORF-Stiftungsrats zu den Wahlmodalitäten der sechs vom Publikum direkt gewählten Publikumsvertreter.

Die Zusendung eines individualisierten Stimmzettels, so Dr. Georg Weißmann, konfrontiere alle Hörer/innen und Seher/innen mit der Wahl und werde daher die wünschenswerte deutliche Erhöhung der Wahlbeteiligung bringen. Die Wirksamkeit politischer Kampagnen zu Gunsten einzelner Kandidaten würde dadurch massiv abnehmen. "Bei der Direktwahl von Mitgliedern des Publikumsrats geht es um die Beziehung zwischen dem ORF und seinem Publikum, die in Zeiten wachsender Konkurrenz für den Bestand des Unternehmens immer wichtiger wird. Ich warne davor, die Publikumsratswahl für politische Kampagnen zu missbrauchen oder sie gar zu einer Politwahl hochzustilisieren. Bei der Wahl des Publikumsrats sind die Hörer/innen und Seher/innen am Wort - und nicht die Parteisekretariate", sagte Weißmann. Hinsichtlich der Kosten der Wahl erklärt der Vorsitzende des Publikumsrats: "In allen demokratiepolitischen Fragen ist die Devise 'Geiz ist geil' fehl am Platz. Ich gehe davon aus, dass der ORF die mit der Publikumsratswahl verbundenen Werbemöglichkeiten offensiv nützt."

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