• 06.07.2005, 08:45:03
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Superfund-Investmentgruppe unterstützt Schüssel-Vorstoss für europaweite Hedge-Fonds-Standards

SUPERFUND fordert seit Juli 2004 "Alternatives Investmentgesetz" für Österreich - nun ist die Politik gefordert.

Wien (OTS) - Die SUPERFUND-Investmentgruppe, mit 55.000 Investoren
und einem verwalteten Fonds-Vermögen von rund 1,5 Milliarden Euro (1.
Quartal 2005) der weltweit führende Anbieter von Futures Fonds für
Privatinvestoren, unterstützt den Vorstoß von Bundeskanzler Wolfgang
Schüssel, der europaweite Standards für Hedge-Fonds verlangt.

"Die Kapitalmarktgesetze in Österreich sind im Bereich der
Alternativen Investments nicht den Erfordernissen des modernen
Finanzmarktes angepasst", fasst SUPERFUND-Gründer Christian Baha die
aktuelle Problematik zusammen. "Genussscheine beispielsweise fallen
in Österreich in einen regulierungsfreien Raum. Wir haben daher den
Gesetzgeber bereits im Juli 2004 aufgefordert, die Situation zu
ändern. Wir benötigen ein Alternatives Investmentgesetz nach
internationalem Vorbild."

SUPERFUND war bereits vergangenen Sommer mit der Forderung nach
klaren Gesetzen und Regulierungen Vorreiter der Diskussion - lange
vor der Kapitalismus-Debatte, die zuletzt in Deutschland zum
Vorwahlkampf-Thema wurde. Dass Fonds und Produkte zum Teil in
kapitalmarktrechtlich nicht geregelte Bereiche fallen, sei ein
Versäumnis der Politik, kann aber nicht einzelnen Anbietern zum
Vorwurf gemacht werden, betonte SUPERFUND Österreich-Geschäftsführer
Helmut Spitzer bereits Ende Juli 2004 in einer eigenen
Pressekonferenz.

Hedge-Fonds-Debatte in Deutschland bewusst falsch geführt

Eine Auseinandersetzung mit der Thematik Hedge-Fonds sei schon
deswegen notwendig, weil die Debatte in Deutschland zum Teil aus rein
politisch motivierten Gründen bewusst falsch geführt wird. Der
generelle Vorwurf, Hedge-Fonds fallen wie "Heuschrecken" über
Unternehmen her, höhlen diese aus, um ihre Gewinne zu maximieren, und
zerstören Arbeitsplätze, sei schon deshalb falsch, weil es weltweit
rund 8.000 Hedge-Fonds mit insgesamt über 20 verschiedenen
Investmentstilen gibt, und nur ein einziger Stil davon - Distressed
Securities - auf die Übernahme von in einer wirtschaftlichen Krise
befindlichen Unternehmen abzielt. Alle anderen am Markt befindlichen
Hedge-Fonds wie beispielsweise Futures-Fonds - zu denen auch alle
SUPERFUND-Produkte gehören - haben mit solchen Strategien nichts zu
tun.

Christian Baha: "Wir folgen Trends in den verschiedenen Märkten
und machen das, was unsere Investoren von uns erwarten: über einen
langen Zeitraum hohe Renditen. Sich aus rein politischen Motiven auf
Kosten einer ganzen Branche profilieren zu wollen, wie dies gerade
manche Politiker in Deutschland tun, ist taktisch unklug. Wir freuen
uns, dass der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser die
Diskussion klarer sieht und internationale Investoren in Österreich
willkommen heißt."

SUPERFUND bietet an, gemeinsam mit dem Gesetzgeber, mit Behörden,
Mitbewerbern und Interessensverbänden sowie der Politik eine
Plattform ins Leben zu rufen, um Lösungen zu entwickeln, die die
gesetzliche Grauzone schließen.

SUPERFUND-Gründer Baha: "Wir sind für jeden Ansatz, mehr
Transparenz in der Branche zu schaffen, als Partner zu haben".
Sollten allerdings generell Hedge-Fonds auch in Österreich attackiert
werden, so bestehe die Gefahr, dass der Alternative Kapitalmarkt für
Österreich verloren geht und dadurch ein entsprechend hoher
volkswirtschaftlicher Schaden entsteht: Kapitalabfluss ins Ausland,
Steuerentfall, Verlust an Arbeitsplätzen. "Dies kann nicht im
Interesse der Politik sein", so Baha.

Rückfragehinweis:
Mag. Elisabeth Wolfbauer-Schinnerl, Leitung Public Relations
mailto:[email protected] , Tel.: +43 676 84 10 12 34
Superfund Asset Management GmbH
1010 Wien, Marc Aurel Strasse 10-12

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