- 05.07.2005, 13:13:30
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Martin Kessler neuer Leiter des Sportreferates
"Trainer des Jahres" will neue Impulse setzen
Bregenz (VLK) - Martin Kessler wird im Herbst 2005 die Leitung des
Sportreferates im Amt der Vorarlberger Landesregierung übernehmen und
dem langjährigen Vorstand Udo Albl, der in den Ruhestand tritt,
nachfolgen, gibt Landeshauptmann Herbert Sausgruber bekannt. "Martin
Kessler ist ein erfahrener Praktiker, der sich um den Vorarlberger
und österreichischen Sport sehr verdient gemacht hat," so
Sportlandesrat Siegi Stemer, der sich über die Bestellung des
43-Jährigen Lochauers freut. Einen zentralen Schwerpunkt seiner neuen
Aufgabe sieht der "Österreichische Trainer 2001" in der
Nachwuchsförderung mit besonderem Augenmerk auf die Trainerausbildung
und die Partnerschaft mit den Schulen.
Der Ruder-Nationaltrainer hat ganz konkrete Vorstellungen von
seiner neuen Aufgabe. Dabei sollen auch seine Erfahrungen als
Koordinator beim Aufbau des Olympiazentrums Oberösterreichs und die
Erkenntnisse seines Sportstudiums miteinfließen.
Jugend- und Nachwuchssport
Das Dauerthema von Sportlandesrat Siegi Stemer ist auch das
Kernanliegen des neuen Verantwortlichen. Gerade in diesem Bereich ist
es möglich, durch gezielte Förderungen grundlegende Strukturen zu
schaffen. Voraussetzung dafür sind richtungsweisende Konzepte, die
gemeinsam mit den Verbänden entwickelt und umgesetzt werden sollen.
Ein besonderes Augenmerk ist hier auf die Aus- und Weiterbildung von
Trainern und auf die Partnerschaft mit den Schulen zu richten.
Breitensport
Der Breitensport hat sich in den letzten Jahren zu einem
gesellschaftspolitischen Thema entwickelt. Im Vordergrund steht hier
die Verbindung zwischen Sport und Gesundheit. Dadurch werden
nachhaltige Wirkungen für die Gesellschaft und die Volkswirtschaft
erzielt. Aus diesem Grund soll diese positive Entwicklung hin zum
Breitensport weiter ausgebaut werden.
Leistungssport
Im Bereich des Spitzensports gilt es gut funktionierende Zellen
sowohl quantitativ als auch qualitativ optimal zu unterstützen.
Weiters sollen in Kooperation mit den Fachverbänden Modelle
geschaffen werden, die durch ihre konsequente Umsetzung Erfolge
sicherstellen. Hier kommt dem Vorarlberger Olympiamodell V.O.L.T.
eine entscheidende Bedeutung zu.
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