• 05.07.2005, 12:44:03
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Fuhrmann: Visionen und Forderungen für die Zukunft

Junge ÖVP präsentiert Zukunftsprogramm

Wien (OTS) - Im Vorfeld der Jubiläumsveranstaltung "60 Jahre Junge
ÖVP. Konsequent der richtige Weg" präsentierte heute, Dienstag, die
Junge ÖVP ihr Zukunftsprogramm. "Wir sehen nicht nur auf unsere
Geschichte zurück, sondern richten unseren Blick in die Zukunft,
zeigen Problemfelder auf und bieten Lösungen für junge Menschen an",
betonte Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Junge ÖVP im
Rahmen einer Pressekonferenz. Das Zukunftsprogramm umfasst die
Themenbereiche Bildung, Arbeit, Familie und Beruf, Wohnen, Mobilität,
Generationengerechtigkeit, Moderner Staat, Nachhaltigkeit und Umwelt,
sowie Europa. ****

In Bezug auf das bevorstehende EuGH-Urteil, das kommenden
Donnerstag erwartet wird, sagte Fuhrmann: "Grundsätzlich muss
klargestellt werden, dass ein Problem einzelner Studienrichtungen
nicht zum Problem aller Universitäten gemacht werden darf." Mögliche
Alternativen stellen die Studieneingangsphase oder Aufnahmeprüfungen
dar. "Gegen eine Einführung des numerus clausus" wehrt sich die
Bundesobfrau der Jungen ÖVP ganz klar. Weiters ist die Junge ÖVP der
Meinung, dass dem Staat jeder Jugendliche gleich viel wert sein
sollte. "Während ein Akademiker über den ersten Bildungsweg
finanziell stark vom Staat unterstützt wird, hat jemand, der über den
zweiten Bildungsweg einen akademischen Abschluss anstrebt, enorm hohe
Kosten zu tragen. Diese Ungerechtigkeit gehört beseitigt und es soll
für jeden Jugendlichen ein Bildungskonto mit gleicher Höhe angelegt
werden", fordert Fuhrmann.

Nach einer guten Ausbildung sei es oft zunehmend schwieriger für
junge Menschen einen geeigneten Job zu finden. "Das AMS scheint in
dieser Frage heillos überfordert zu sein und daher fordern wir eine
Reform des AMS und gleichzeitig die Möglichkeit privater Jobanbieter,
Arbeitsplätze für junge Menschen zu vermitteln", so Fuhrmann. Das
Zukunftsprogramm widmet sich weiters dem Kapitel "Wohnen". Die erste
eigene Wohnung sei ein erster wichtiger Schritt in ein selbständiges
Leben, gestalte sich in den letzten Jahren aber zunehmend teurer. "Zu
den steigenden Mieten und Betriebskosten kommt noch die Kaution in
Form von drei Monatsmieten hinzu. Daher würden wir die gesetzliche
Kürzung der Höchstprovision von Immobilienmaklern auf nur eine
Monatsmiete als ersten Schritt in die richtige Richtung sehen",
appellierte Fuhrmann. Andererseits fordert die Junge ÖVP, dass der
Staat junge Menschen - vor allem Jungfamilien - bei der ersten
Wohnung in Form einer "Ausstandsprämie" unterstützt.

Weiters solle die staatliche Verwaltung den Anforderungen der
modernen Zeit entsprechen. "Gerade jetzt, wo Zeit als limitiertes Gut
einen hohen Wert hat, sollten auch die Verwaltungseinrichtungen den
Menschen helfen, Zeit zu sparen", so Fuhrmann. Öffnungszeiten von
öffentlichen Institutionen sollen derart angepasst werden, dass jeder
Bürger seine Amtswege erledigen kann, ohne sich dafür extra Urlaub
nehmen zu müssen. Abschließend spricht sich Fuhrmann für ein starkes
und vereintes Europa aus. "Europa ist ein fixer Bestandteil der
österreichischen Identität und Europa muss näher am Menschen sein.
Jeder Schüler sollte die Möglichkeit bekommen, die europäischen
Institutionen in Brüssel und Strassburg im Rahmen eines
Klassenausflugs zu besuchen", schloss Fuhrmann.

Rückfragehinweis:
Junge ÖVP, Bernadett Thaler
Tel.: (01) 40126- 616
Internet: http://www.junge.oevp.at

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