Fuhrmann: Visionen und Forderungen für die Zukunft

Junge ÖVP präsentiert Zukunftsprogramm

Wien (OTS) - Im Vorfeld der Jubiläumsveranstaltung "60 Jahre Junge ÖVP. Konsequent der richtige Weg" präsentierte heute, Dienstag, die Junge ÖVP ihr Zukunftsprogramm. "Wir sehen nicht nur auf unsere Geschichte zurück, sondern richten unseren Blick in die Zukunft, zeigen Problemfelder auf und bieten Lösungen für junge Menschen an", betonte Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Junge ÖVP im Rahmen einer Pressekonferenz. Das Zukunftsprogramm umfasst die Themenbereiche Bildung, Arbeit, Familie und Beruf, Wohnen, Mobilität, Generationengerechtigkeit, Moderner Staat, Nachhaltigkeit und Umwelt, sowie Europa. ****

In Bezug auf das bevorstehende EuGH-Urteil, das kommenden Donnerstag erwartet wird, sagte Fuhrmann: "Grundsätzlich muss klargestellt werden, dass ein Problem einzelner Studienrichtungen nicht zum Problem aller Universitäten gemacht werden darf." Mögliche Alternativen stellen die Studieneingangsphase oder Aufnahmeprüfungen dar. "Gegen eine Einführung des numerus clausus" wehrt sich die Bundesobfrau der Jungen ÖVP ganz klar. Weiters ist die Junge ÖVP der Meinung, dass dem Staat jeder Jugendliche gleich viel wert sein sollte. "Während ein Akademiker über den ersten Bildungsweg finanziell stark vom Staat unterstützt wird, hat jemand, der über den zweiten Bildungsweg einen akademischen Abschluss anstrebt, enorm hohe Kosten zu tragen. Diese Ungerechtigkeit gehört beseitigt und es soll für jeden Jugendlichen ein Bildungskonto mit gleicher Höhe angelegt werden", fordert Fuhrmann.

Nach einer guten Ausbildung sei es oft zunehmend schwieriger für junge Menschen einen geeigneten Job zu finden. "Das AMS scheint in dieser Frage heillos überfordert zu sein und daher fordern wir eine Reform des AMS und gleichzeitig die Möglichkeit privater Jobanbieter, Arbeitsplätze für junge Menschen zu vermitteln", so Fuhrmann. Das Zukunftsprogramm widmet sich weiters dem Kapitel "Wohnen". Die erste eigene Wohnung sei ein erster wichtiger Schritt in ein selbständiges Leben, gestalte sich in den letzten Jahren aber zunehmend teurer. "Zu den steigenden Mieten und Betriebskosten kommt noch die Kaution in Form von drei Monatsmieten hinzu. Daher würden wir die gesetzliche Kürzung der Höchstprovision von Immobilienmaklern auf nur eine Monatsmiete als ersten Schritt in die richtige Richtung sehen", appellierte Fuhrmann. Andererseits fordert die Junge ÖVP, dass der Staat junge Menschen - vor allem Jungfamilien - bei der ersten Wohnung in Form einer "Ausstandsprämie" unterstützt.

Weiters solle die staatliche Verwaltung den Anforderungen der modernen Zeit entsprechen. "Gerade jetzt, wo Zeit als limitiertes Gut einen hohen Wert hat, sollten auch die Verwaltungseinrichtungen den Menschen helfen, Zeit zu sparen", so Fuhrmann. Öffnungszeiten von öffentlichen Institutionen sollen derart angepasst werden, dass jeder Bürger seine Amtswege erledigen kann, ohne sich dafür extra Urlaub nehmen zu müssen. Abschließend spricht sich Fuhrmann für ein starkes und vereintes Europa aus. "Europa ist ein fixer Bestandteil der österreichischen Identität und Europa muss näher am Menschen sein. Jeder Schüler sollte die Möglichkeit bekommen, die europäischen Institutionen in Brüssel und Strassburg im Rahmen eines Klassenausflugs zu besuchen", schloss Fuhrmann.

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