- 04.07.2005, 13:09:52
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Präs. Mag. Gumpinger: Kinderbetreuungsquoten auch bei unter zweijährigen Kindern auf neuem Höchstwert
Schrittweise Einführung eines Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung
Linz (OTS) - 2004 brachte neue Höchstwerte bei der
Kinderbetreuungsquote und zwar für alle Altersgruppen. Dies zeigt, so
der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg Mag. Otto
Gumpinger, dass von einem allgemein schlechten Versorgungsgrad nicht
die Rede sein kann.
Bei den Kindergartenkindern liegt der Versorgungsgrad
österreichweit bereits bei 82,1% (2000: 77,6%), bei Schulkindern
konnte eine Steigerung von 8,4% im Jahr 2000, auf 11,1% 2004 erreicht
werden.
Aber auch bei den kleinsten - den 0 bis zweijährigen steigt die
Betreuungsquote kontinuierlich an (2000: 7,7%, 2004: 9,2%), obwohl
die Geburtenzahl im gleichen Zeitraum gleichgeblieben, bzw. insgesamt
gesunken ist. Das zeigt, dass der Weg des differenzierten Ausbaus von
Kinderbetreuungsangeboten in Österreich der richtige ist.
Eine weitere Verbesserung für Eltern würde, so Gumpinger, eine
schrittweise Einführung eines Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung
nach skandinavischem Vorbild vor allem im Vorschuljahr bringen. So
müsste bedarfsgerecht auf Einzelfälle reagiert werden und für die
betroffenen Eltern eine Lösung ihres Kinderbetreuungsproblems, auch
wenn es sich um Einzelfälle handelt, gefunden werden. Das wäre ein
adäquates Mittel um die trotz guter Gesamtsituation noch vorhandenden
Lücken rasch zu schließen.
Rückfragehinweis:
ALice Pitzinger-Ryba Österreichischer Familienbund Generalsekretariat Heßststraße 2/2 3100 St. Pölten Tel. 02742/77304, FAX Dw 20 www.familienbund.at
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