Präs. Mag. Gumpinger: Kinderbetreuungsquoten auch bei unter zweijährigen Kindern auf neuem Höchstwert

Schrittweise Einführung eines Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung

Linz (OTS) - 2004 brachte neue Höchstwerte bei der Kinderbetreuungsquote und zwar für alle Altersgruppen. Dies zeigt, so der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg Mag. Otto Gumpinger, dass von einem allgemein schlechten Versorgungsgrad nicht die Rede sein kann.

Bei den Kindergartenkindern liegt der Versorgungsgrad österreichweit bereits bei 82,1% (2000: 77,6%), bei Schulkindern konnte eine Steigerung von 8,4% im Jahr 2000, auf 11,1% 2004 erreicht werden.

Aber auch bei den kleinsten - den 0 bis zweijährigen steigt die Betreuungsquote kontinuierlich an (2000: 7,7%, 2004: 9,2%), obwohl die Geburtenzahl im gleichen Zeitraum gleichgeblieben, bzw. insgesamt gesunken ist. Das zeigt, dass der Weg des differenzierten Ausbaus von Kinderbetreuungsangeboten in Österreich der richtige ist.

Eine weitere Verbesserung für Eltern würde, so Gumpinger, eine schrittweise Einführung eines Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung nach skandinavischem Vorbild vor allem im Vorschuljahr bringen. So müsste bedarfsgerecht auf Einzelfälle reagiert werden und für die betroffenen Eltern eine Lösung ihres Kinderbetreuungsproblems, auch wenn es sich um Einzelfälle handelt, gefunden werden. Das wäre ein adäquates Mittel um die trotz guter Gesamtsituation noch vorhandenden Lücken rasch zu schließen.

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