Schmerzfreiheit bei Endometriose

Internationaler Kongress verdeutlicht enorme Fortschritte bei Frauenerkrankung

Villach (OTS) - Die äußerst schmerzhafte Menstruationserkrankung Endometriose hat von ihrem Schrecken verloren. Enorme medizinische Fortschritte ermöglichen Frauen auch dank einer Operation jetzt absolute Schmerzfreiheit. Beim größten deutschsprachigen Internationalen Fachkongress zum Thema Endometriose werden im September in Villach nicht nur Experten ihre Erfahrungen austauschen, es können sich erstmals auch betroffene Frauen vor Ort informieren und Hilfe suchen.

Endometriose ist eine Ansiedelung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Während der Menstruation reagieren diese Schleimhautansiedelungen genauso wie die Schleimhaut in der Gebärmutter auf die hormonellen Veränderungen. Es kommt somit auch außerhalb der Gebärmutter zu Blutungen. Die Folgen können dramatisch sein. Neben intensiven Periodenschmerzen haben die Frauen Bauch- und Rückenschmerzen. Endometriose kann zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, zu Blutungsstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Oft werden extremes Völlegefühl, Übelkeit, Schmerzen bei Stuhlgang oder bei Blasenentleerung Erkrankungen der Gebärmutter zugeordnet. Es sind aber auch typische Endometriosebeschwerden.

Jede zehnte Frau leidet an Endometriose. Dabei ermöglichen modernste Behandlungsmethoden, wie die operative Entfernung des außerhalb der Gebärmutter vorhanden Gewebes, bzw. entstandener Zysten, absolute Schmerzfreiheit. Ein großes Problem bei der Endometriose ist mangelndes Wissen.

"Viele Frauen wissen nicht, dass es die Endometriose ist, die ihnen Schmerzen macht. Auch bei Ärzten sind die Kenntnisse oft gering. Wir müssen aufklären", weiß Prim. Univ. Prof. Dr. Jörg Keckstein, Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Landeskrankenhauses Villach. Das Villacher Landeskrankenhaus ist die führende Adresse für die Endometriosebehandlung in Österreich, besonderes mittels Knopflochchirurgie. Daher findet der Fachkongress über Menstruation und Endometriose im Villacher Kongresshaus statt (28. September bis 1. Oktober).

Beim Internationalen Kongress in Villach - es wird simultan auf italienisch und englisch übersetzt - werden alle Aspekte der Menstruation und Endometriose sowie Diagnostik und Therapie aufgezeigt. Es gibt Vorträge, Videosessions, Live- Operationen, ein Patientenforum, Workshops, einen Publikumsabend. Es geht um konservative Therapie, Homöopathie, chinesische Medizin genauso wie um operative Therapie und psychologische Betreuung.

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Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Keckstein, LKH Villach
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Oberarzt Dr. Kurt Heim, LKH Villach
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