Verkehrsreferent Erich Haider: Kilometergeld und Pendlerpauschale rasch erhöhen!

Pendler aus den ländlichen Regionen sind Leidtragende der Benzinpreislawine

Linz (OTS) - Verkehrsreferent LH-Stv. Erich Haider erneuert angesichts der Spritpreislawine seine bereits im letzten Sommer erhobene Forderung nach einer raschen Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale. "Acht Jahre ist es her, dass das Kilometergeld zum letzten Mal angehoben wurde, seitdem sind die Autokosten um 18% gestiegen. Eine Erhöhung des Kilometergeldes von 36 auf 42 Cent ist längst überfällig", schließt sich Haider der Forderung vieler empörter Autofahrer und des ARBÖ an und betont, dass es auch bei der Pendlerpauschale eine angemessene Erhöhung um 15% geben müsse, die ebenfalls seit Jahren unverändert ist. "Offenbar hat diese Regierung vergessen, dass die hohen Benzin- und Dieselpreise vor allem jene Menschen treffen, die beruflich vom Auto abhängig sind, also besonders die Pendler aus den ländlichen Regionen", so Haider.

Den ArbeitnehmerInnen werde immer mehr Mobilität und Flexibilität abverlangt, beruflich bedingte Fahrten gehören zum Arbeitsalltag, eine angemessene Entschädigung dafür gebe es jedoch nicht, kritisiert Erich Haider die Weigerung der Bundesregierung, Kilometergeld und Pendlerpauschale zu erhöhen und sieht auch genügend Spielraum, eine solche Erhöhung zu finanzieren. Allein durch die enormen Steigerungen bei den Spritpreisen im vorigen Jahr, konnte der Finanzminister im Wege der Mehrwertsteuer zusätzliche 152 Mio. Euro und in den ersten fünf Monaten dieses Jahres zusätzlich 97 Mio. Euro kassieren, die er als willkommenes Körbergeld einfach eingestreift hat. "Damit muss Schluss sein, die Belastungen der Autofahrer müssen ein Ende haben", fordert Haider. Mit den zusammengerechnet 249 Mio. Euro könnte man locker die Budgetbelastung 24 bis 36 Mio. Euro pro Jahr finanzieren, die eine Erhöhung des Kilometergeldes um sechs Cent ausmachen würde.

Verkehrsreferent Erich Haider fordert darüber hinaus, die drastisch gestiegenen Mehreinahmen aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu stecken, anstatt Buslinien in den ländlichen Regionen einzustellen. "Mit einem funktionierenden öffentlichen Nahverkehrsnetz hätten die Pendler zumindest eine Alternative, wenn sie es sich nicht mehr leisten können, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren", betont Haider abschließend.

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