Neue A 2-Anschlussstelle für Kottingbrunn

Verkehrsfreigabe erfolgt morgen, Freitag

St. Pölten (NLK) - Zwei Monate früher als geplant und damit noch vor Ferienbeginn wird morgen, Freitag, 1. Juli, die neue Anschlussstelle Kottingbrunn auf der A 2 Südautobahn für den Verkehr freigegeben. Es handelt sich dabei um einen Vollanschluss, es kann damit aus beiden Richtungen auf- und abgefahren werden. Außerdem wurde schon bei der Planung der Anschlussstelle auf einen möglichen vierstreifigen Ausbau der A 2 Südautobahn Rücksicht genommen. Die neue Anschlussstelle entlastet sowohl die beiden Anschlussstellen Baden und Leobersdorf als auch die Landesstraße L 151 im Bereich des Ortsgebiets von Kottingbrunn.

Die Rampen von und nach Wien und nach Graz in Kottingbrunn werden durch einen Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 74 Metern und einer Fahrbahnbreite von 12,5 Metern an die Landesstraße 151 angebunden. Dazu wurde ein neues Unterführungsobjekt für die Auffahrt Richtung Wien in Form einer so genannten "Weißen Wanne" (dichtes Bauwerk für Bauvorhaben im Grundwasserbereich) errichtet. Die Gesamtlänge der Rampen beträgt 1,6 Kilometer.

Weiters wurden im Zuge des Bauvorhabens auf einer Gesamtlänge von insgesamt rund 3 Kilometern bis zu 5,5 Meter hohe Lärmschutzmaßnahmen entlang der A 2 Südautobahn und den Rampen errichtet. Dazu gibt es entlang der Landesstraße L 151 auf einer Länge von rund 400 Metern einen eigenen Rad- und Gehweg. Eine Ampelanlage am Plateau Vöslauerstraße wiederum soll für maximale Sicherheit sorgen. Zusätzlich sorgt eine neue Beleuchtung bei der Anschlussstelle, der Landesstraße L 151 und der Unterführung für bessere Sicht. Das gesamte Entwässerungssystem kann bei einem Umfall mit Gefahrengut (Gefahr von Verunreinigung) durch einen Schieber abgesperrt werden, um eine Versickerung im Grundwasser zu verhindern.

Landschaftspflegerische Maßnahmen im Bereich der Rampen und der Kreisverkehrs werden noch hergestellt. Die Gestaltung des Kreisverkehrs wird durch die Gemeinde Kottingbrunn erfolgen. Auch eine Anbindung an das geplante Fachmarktzentrum wurde bereits hergestellt. Die Arbeiten für die Generalerneuerung und der Anschlussstelle wurden in einer Bauzeit von 12 Monaten durchgeführt. Die Gesamtkosten für dieses Bauvorhaben belaufen sich auf rund 14,5 Millionen Euro.

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