Zapfhahnübergabe

Wien (OTS) - Obmannwechsel im Verband der Brauereien =

Der neue Obmann des Verbandes der Brauereien
Österreichs Dipl.-Ing. Dr. Markus Liebl fordert wie sein Vorgänger KR Johann Sulzberger die Senkung der Bierbesteuerung.

Parallel zu der Wirtschaftskammer-Funktionsperiode wählt traditionell auch der Verband der Brauereien sein Präsidium sowie seine Organe und Ausschüsse. Der bisherige Obmann der österreichischen Brauer KR Johann Sulzberger übergab am 17. Juni 2005 das Zepter - bei den Brauern ist dies ein Zapfhahn - an den durch die Vollversammlung der Brauereien einstimmig gewählten Dipl.-Ing. Dr. Markus Liebl.

Das Leben von Dr. Markus Liebl war bisher auch schon immer sehr stark mit Bier verbunden. Familiär: Sein Urgroßvater gründete im Jahr 1921 die Österreichische Brau AG, sein Großvater war langjähriger Aufsichtsrat der Brau AG und sein Onkel Dr. Christian Beurle führte viele Jahre die Brau AG und war 25 Jahre Obmann des Verbandes der Brauereien. Dr. Liebl studierte an der Universität für Bodenkultur Gärungstechnologie und an der Universität Wien und Salzburg Rechtswissenschaften. Nach 4 Jahren am Österreichischen Getränke Institut und mehreren Auslandsaufenthalten trat er 1984 in die Österreichische Brau AG ein und arbeitete dort in verschiedensten Funktionen an diversen Standorten wie Linz, Zipf, Schwechat und Liesing und ab 1990 in Ungarn in Sopron und Martfü. Seit 1994 zurück in Österreich ist er heute Mitglied des Vorstandes der Brau Union Österreich AG und der Brau Union AG. Im Verband der Brauereien Österreichs hat er seit 1994 verschiedene Funktionen inne.

In seiner Antrittsrede unterstreicht Liebl den Stellenwert des Bieres als natürliches, gesundes Lebens- und Genussmittel und als Kulturgetränk mit dem maß- und verantwortungsvoll umzugehen ist. Die Biersteuerfrage insbesondere in Relation zu unseren Nachbarländern, bleibt auch in seiner Obmannschaft Hauptthema, ebenso wie die Ausweitung der Biersteuermengenstaffel zur Entlastung der mittelständischen Brauwirtschaft.

KR Johann Sulzberger war für die bekanntlich größte Branche der heimischen Lebensmittelindustrie mit entsprechender wirtschaftlicher Bedeutung über 25 Jahre im Rahmen der Standesvertretung tätig. Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl würdigte Sulzbergers Engagement für die österreichische Brauwirtschaft mit den Grußworten:
"Du hast Interessenvertretung im besten Sinne des Wortes und im Sinne der gesamten Brauwirtschaft erfolgreich betrieben und bleibst für Deine Nachfolger bestes Vorbild."

Leitl spricht den österreichischen Brauern aus der Seele, wenn er KR Sulzberger unter anderem für seinen persönlichen Einsatz dankt, der zu einer Abrundung der Biersteuer mit Anfang 2005 geführt hat, die für die Brauer einen wichtigen (wenn auch kleinen) Schritt in die richtige Richtung bedeutet. Leitl erwähnt auch Sulzbergers maßgebliche Rolle bei den Verhandlungen um Getränkeverpackungen, die schlussendlich mit der Nachhaltigkeitsagenda ein erfreuliches, für alle Seiten sinnvolles, Ergebnis fanden.

KR Sulzberger wird die Brauwirtschaft als stellvertretender Obmann des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und als Mitglied des Präsidiums des Verbandes der Brauereien Österreichs weiterhin unterstützen.

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