ARBÖ: Schnell und bequem in die Ferien mit der Videomaut

Videomautkarten bei allen ARBÖ-Dienststellen zu kaufen

Wien (OTS) - Wer schnell und bequem in die Ferien fahren will,
legt sich eine Videomautkarte zu. Damit braucht man bei den Sondermautstellen nicht mehr eigens anhalten, um zu zahlen, sondern darf die Videomautspur benutzen. Ab morgen, 1. Juli 2005, startet der ARBÖ, mit dem Verkauf der Videomautkarten. "Rechtzeitig vor Urlaubsbeginn leistet der ARBÖ damit einen Beitrag zur Stauvermeidung und bietet den Autofahrern ein zusätzliches Service", betont Günther Schweizer vom ARBÖ-Informationsdienst.

Die Videomautspur wurde eigens für Videomautkartenbesitzer eingerichtet und ist an der grünen Bodenmarkierung und der Aufschrift "PKW-Videomaut" leicht erkennbar. Die zu zahlende Maut wird beim Durchfahren automatisch abgebucht, da die Kameras die berechtigten Fahrzeuge am Kennzeichen erkennen.

Gültig ist die Videomautkarte bei fünf Sondermaut-Strecken: A9 Pyhrnautobahn (Mautstellen Bosruck und Gleinalm), A10 Tauernautobahn (Mautstelle St.Michael im Lungau) sowie A13 Brennerautobahn (Mautstelle Schönberg sowie Nebenmautstelle Stubai). Lediglich bei der S16 Arlberg-Schnellstraße ist die Videomaut nicht möglich. Die Videomaut-Spur kann nur von Pkw ohne Anhänger, die nicht breiter sind als 2,3 Meter, benützt werden.

So kommt man zur Videomautkarte beim ARBÖ: Man geht in eine der 100 ARBÖ-Dienststellen (also in allen 94 Prüfstellen, in allen vier Fahrsicherheitszentren in Wien-Aspern, Salzburg-Strasswalchen, Steiermark-Ludersdorf sowie Kärnten-Arnoldstein, in der ARBÖ-Tankstelle in Villach und im Generalsekretariat in 1150 Wien, Mariahilfer Straße 180) und bucht die gewünschte Sondermautstrecke und zahlt die Maut. Beim ARBÖ wird das Autokennzeichen eingespeichert, sodass die gebuchte Sondermautstrecke mit diesem Fahrzeug bequem durchfahren werden kann. Wer will kann sich gleich für mehrere Strecken auf Vorrat registrieren lassen. Sollte man diese Strecken dann doch nicht benützen kriegt man die eingezahlte Maut wieder anstandslos zurück. Die Videomaut gilt für Pkw bis 3,5 Tonnen.

Sollte das Fahrzeug vom System trotz gültiger Videomautkarte nicht erkannt werden, weil beispielsweise das Kennzeichen verschmutzt ist, wird man zu einer geöffneten Mautspur geleitet und dort manuell bemautet. Deshalb ist es ratsam, dass Ticket immer mitzuführen.

Mit diesem neuen Videomautservice des ARBÖ wird das bisherige Vertriebsnetz für die Videomautkarte wesentlich erweitert. Bisher konnte man sie nur über das Internet und an einigen Verkaufsstellen (etwa der ASFINAG) beziehen.

Weitere Infos: ARBÖ-Informationsdienst, Telefonnummer 050-123 123 oder Internet unter www.arboe.at.

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