- 27.06.2005, 11:26:49
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ÖH: Nichts passiert!
Wann wird verhandelt?!
Wien (OTS) - Obwohl schon seit langem bekannt ist, dass das
EuGH-Urteil kommen wird, haben bis dato noch keine konkreten
Gespräche mit der Vertretung der Studierenden, der ÖH
(Österreichische HochschülerInnenschaft), stattgefunden. Das obwohl
die "Scheinlösungen" die sich das Ministerium und die
Rektorenkonferenz (REKO) im stillen Kämmerlein zusammengebastelt
haben, für die Studierenden katastrophale Auswirkungen hätten.
Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH dazu: "Eine
Husch-Pfusch-Aktion des Ministeriums bringt wirklich niemandem etwas!
Dadurch verbreitet es nur Panik unter den Studierenden. Die im Kurier
vom 21.6. vorgeschlagene Vorgehensweise des Ministeriums ist absurd.
Für die Studierenden könnte das katastrophale soziale Auswirkungen
haben, wie den Verlust diverser Beihilfen oder gar zum Abbruch des
Studiums führen."
"Im Schatten des EuGH-Urteils sollen Zugangsbeschränkungen
legitimiert werden. Uns wurde zwar, nach mehrmaligen Anfragen,
endlich ein Termin mit Rektorenchef Christoph Badelt gewährt, doch
erst nach dem 8. Juli. Es wird also nicht für notwendig befunden die
Studierenden in den Entwicklungsprozess rund um das EuGH-Urteil
konstruktiv mit einzubeziehen", kritisiert Patrice Fuchs aus dem
Vorsitzteam. "Stattdessen wird versucht über ein ‚Hintertürchen'
Zugangsbeschränkungen zu legitimieren. So zum Beispiel bei
Betriebswirtschaft, dass immer wieder als ‚gefährdetes' Fach
angeführt wird, in Deutschland aber nicht zu den NC-Fächern zählt",
erläutert Fuchs weiter.
"Die ÖH fordert noch mal mit Nachdruck auf der Grundlage einer
offenen Diskussion mit allen Beteiligten eine gemeinsame konstruktive
Lösung zu suchen. Hauptanliegen muss aber der offene Hochschulzugang
bleiben, ohne Schnellschusslösungen oder Diskriminierung von
ausländischen Studierenden", schließt das Vorsitzteam unisono.
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