Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung nach 1945

Vortrag über die politische und gesellschaftliche Funktion der Geschichtsschreibung

Bregenz (VLK) - "Wenn ich mich mit Geschichte befasse, mache ich mich zum Sprecher früherer Zeiten. Da gibt es keine Korrektur," war ein prominenter Landesgeschichtsschreiber von sich überzeugt. In einem Vortrag untersucht Landesarchivar Alois Niederstätter die politische und gesellschaftliche Funktion der Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung nach 1945. Zu diesem Vortrag sind alle Interessierten am Mittwoch, 29. Juni 2005 um 17 Uhr, ins Vorarlberger Landesarchiv nach Bregenz (Kirchstraße 28) eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Modelle, die der Historiker erstellt, um seinen Untersuchungsgegenstand abzubilden, können die Komplexität der Vorgänge nur sehr beschränkt erfassen. "Darüber hinaus sind sie nicht nur an die wissenschaftliche Methodik ihrer Zeit gebunden", gibt Landesarchivar Alois Niederstätter zu bedenken, "sondern auch an die Person des Forschers, seinen Charakter, sein Weltbild - und nicht selten an die Interessen seiner Auftraggeber." Vor diesem Hintergrund untersucht der Direktor des Landesarchivs in seinem Vortrag die politische und gesellschaftliche Funktion der Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung, die Triebkräfte und daraus entstandene Konflikte.

Dieser Vortrag ist ein weiterer Beitrag des Landesarchivs zum Jubiläumsjahr 2005 und findet im Rahmen der landesweiten Veranstaltungsreihe "Aufbruch in eine neue Zeit - Vorarlberg nach dem Zweiten Weltkrieg" statt. Weitere Informationen: www.landesarchiv.at, www.vorarlberg.at/2005.

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