Mariahilf untersucht Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Verkehrsstromanalyse zur Gumpendorfer Straße brachte keinen zufrieden stellenden Lösungsansatz

Wien (SPW-K) - Wird die Gumpendorfer Straße verkehrsberuhigt, weichen die AutofahrerInnen auf Seitengassen aus. Das ist im wesentlichen das Ergebnis einer Verkehrsstromanalyse, die von der Mariahilfer Bezirksvertretung in Auftrag gegeben wurde. Mehr Verkehr kommt für Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann aber nicht in Frage. "Ich werde weiter nach Lösungen im Sinne der Mariahilferinnen und Mariahilfer suchen", erklärt Kaufmann. Sie wird mit den VorsteherInnen der Nachbarbezirke und dem zuständigen Verkehrsstadtrat sprechen - ähnlich wie bei den Initiativen zu Beschränkungen für den Schwerverkehr und flächendeckenden Tempo 30 Zonen.

In der Verkehrsstromanalyse wurde untersucht, wie sich eine Verkehrsberuhigung der Gumpendorfer Straße zwischen Webgasse und der Stumpergasse auswirken würde. "Die Autofahrer würden in die benachbarten Gassen ausweichen. Eine Mehrbelastung für diese Gassen kommt für mich aber nicht in Frage", kommentiert Bezirksvorsteherin Kaufmann das Ergebnis der Studie. Sie wird weiter nach Lösungen suchen, um vor allem den Durchzugsverkehr aus den kleinen Gassen Mariahilfs fern zu halten. "Wenn es uns gelingt, den Durchzugsverkehr zu unterbinden, würden wir schon viel an Lebensqualität gewinnen!", gibt sich die Mariahilfer Bezirksvorsteherin zuversichtlich.

Anfang August wird es erste Gespräche mit Bezirksvorstehern einiger Nachbarbezirke geben. Weitere werden folgen - auch mit dem zuständigen Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker. (Schluss)

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