• 20.06.2005, 15:29:58
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Ungarn 2005 - Ausstellungen: UNGARN in WIEN

Wien (OTS) - Collegium Hungaricum Wien

Gleich drei große Ausstellungen in Wien beschäftigen sich derzeit
mit Ungarn. Noch bis 26. Juni 2005 sind im Collegium Hungaricum die
beiden Sonderausstellungen aus Südwestungarn zu sehen.

"Der Altchristliche Friedhof von Pécs" zeigt Exponate und Fotos
der Ausgrabungen des UNESCO-Weltkulturerbes, das einzigartig in
Mitteleuropa ist. Die Besonderheit sind die zweigeschossigen
Grabkammern mit Kapellen sowie deren exzellent erhaltene Fresken, die
einzig mit jenen der römischen Katakomben annähernd vergleichbar
sind.

"Interieur aus Baranya" zeigt prachtvolle Möbel und Trachten aus
der südwestlichsten Ecke Ungarns, der "ungarischen Toskana". Die
Schaustücke geben einen interessanten Überblick über adeliges und
bäuerliches Leben des 18./19. Jahrhunderts.
Informationen: Ungarisches Kulturinstitut Collegium Hungaricum,
Hollandstraße 4, 1020 Wien. Tel. 01/2140581, Fax 01/2162796,
[email protected], www.collegium-hungaricum.at

Technisches Museum Wien

"Blau - Die Erfindung der Donau", die neue große Ausstellung im
Technischen Museum in Wien ist eine Zeitreise zwischen Vergangenheit
und Gegenwart an der Donau. Sie stellt wertvolle historische Fotos
und Karten und moderne Fotografien einander gegenüber. Einen
Schwerpunkt der Reise von Wien nach Sulina am Schwarzen Meer bildet
Ungarn. Zum einen stellt sie eine bemerkenswerte Fotoserie von Janós
Indriko in den Mittelpunkt, die in den Archiven des Technischen
Museums gefunden wurden. Die Fotos sind über 150 Jahre alt und
vermutlich die ältesten Aufnahmen über die Dampfschiffahrt auf der
Donau. Einen großen Teil der Sonderausstellung, die bis Mitte
November zu sehen ist, nimmt die erste und älteste DDSG-Werft
Óbuda/Altofen auf einer Insel in Budapest ein. Sie wurde 1835 von
István Széchenyi gekauft und innerhalb weniger Jahre zur wichtigsten
Donauwerft. Unter der Leitung des englischen Schiffsbauers Robert
Fowles wurden hier bald die ersten Dampfschiffe, die "Árpád", die
"Maria Anna" und die "Erös" gebaut, deren Modelle ebenfalls in der
Ausstellung zu bewundern sind. Bereits 1940 liefen die ersten
Eisendampfer hier vom Stapel. Ab 1853 wurden in Óbuda jährlich 20-30
neue oder umgebaute Schiffe gefertigt.
Ein anderer Teil der Schau ist einem weiteren Werk des großen Ungarn
István Széchenyi gewidmet, die Kettenbrücke. Sie ist ein technisches
Meisterwerk und die erste feste Brücke Budapest, die es erst
ermöglichte, daß die beiden Schwesternstädte Buda und Pest zu einer
Großstadt zusammen wuchsen.
Nicht zuletzt ist ein Kapitel der Stadt Mohács gewidmet, einst einer
der wichtigsten Donauhäfen für die Dampfschiffahrt. Hier wurde
nämlich die Kohle aus der Region Pécs angeliefert und verladen.

Informationen: Technisches Museum Wien, Mariahilfer Straße 212, 1140
Wien. Tel. 01/89998-0, Fax 01/89998-1333, [email protected],
www.technischesmuseum.at

Rückfragehinweis:

Ungarisches Tourismusamt
   Opernring 5 / 2. Stock, 1010 Wien
   Tel.: 0043/1/5852012-13, Fax: 0043/1/5852012-15
   mailto:[email protected]
   http://www.ungarn-tourismus.at , http://www.hungary.com
   kostenloses Infotelefon nach Ungarn: 00800 3600 0000,
   Infotelefon in Wien: 0900 22 00 13(0,61 Euro pro Min)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HUN

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