Rossmann: Schuld an schleppender Schulreform ist die SPÖ

2/3 Mehrheit hätte viel früher fallen können

Wien, 2005-07-06 (fpd) "Hätte die SPÖ ihren Widerstand gegen die Abschaffung der 2/3 Mehrheit früher aufgegeben, wären die Schulreformen schon weit reichend umgesetzt", sagte heute die Bildungssprecherin des freiheitlichen Parlamentsklubs Mares Rossmann. ****

Wäre die SPÖ ernsthaft an Reformen interessiert gewesen, dann hätte sie der Abschaffung der 2/3 Mehrheit schon vor Monaten zustimmen können, so Rossmann zur Kritik von Niederwieser. "Den Katzenjammer der SPÖ kann ich hier nicht nachvollziehen", so Rossmann.

Trotzdem könne dieses Schulpaket nur der Anfang einer umfassenden Reform sein, die durch den Wegfall des "2/3 Erfordernisses für Schulgesetze ermöglicht werde, so die Bildungssprecherin.
Neben der Einführung der 5-Tage-Woche der 6- bis 14-Jährigen Schülerinnen und Schüler, einer Ausweitung der Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen oder einer geregelten Tagesbetreuung durch das Schulpaket I müssen in den nächsten Monaten darüber hinaus noch weitere Schritte folgen, um die Schulreform voranzutreiben, so Rossmann. Konkret nennt die freiheitliche Bildungssprecherin hier eine echte Entpolitisierung der Schulen, wozu der SPÖ aber auch ÖVP der Mut fehle. Weiters solle auch die Schulverwaltung schlanker und effizienter werden.
Unbedingt erforderlich sei auch eine schnelle und flächendeckende Einführung der sprachlichen Frühförderung, die ab Herbst 2005 bereits in einer Pilotphase anläuft, so Rossmann abschließend. (Schluß)

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