Pflege in Wien - SP-Klicka: "Maßnahmen der Stadt greifen!"

Wien (SPW-K) - "Vom Bettenabbau im Geriatriezentrum am Wienerwald, das neue Pflegeheimgesetz, über die verstärkte Kooperation mit gemeinnützigen privaten Organisationen, die Geriatriezulage bis hin zum Projekt "Helfen Sie uns helfen" - gerade im letzten Jahr ist im Pflegebereich sehr viel geschehen", reagierte heute die Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Gesundheit und Soziales, Marianne Klicka, auf Aussagen der FP-Stadträtin Landauer.

Die Umstrukturierung des "Geriatriezentrum am Wienerwald" laufe nach Plan: "Ziel ist eine Öffnung des Araels und eine Verkleinerung auf unter 1000 Betten bis 2010. So wurden seit Jahresbeginn 2003 bereits rund 500 Betten abgebaut, mit der nun vorgesehenen gemischten Nutzung wollen wir die Stadt ins Geriatriezentrum holen." Neue Standards habe die Stadt auch mit dem Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetz gesetzt, das am 29. Juni in Kraft tritt.

Erfolgreich laufe auch die verstärkte Kooperation mit gemeinnützigen privaten Organisationen: "So konnten wir im April mit dem Haus der Barmherzigkeit in der Seeböckgasse eines der modernsten Pflegekrankenhäuser eröffnen. 2006 werden weiters 250 neue Plätze im Haus der Barmherzigkeit in der Tokiostraße zur Verfügung stehen." Unter dem Motto "wie daham" steht eine weitere - mit Unterstützung der Stadt - kürzlich fertiggestellte Einrichtung: "Im Seniorenschlössel Simmering werden pflegebedürftige Menschen jeden Alters in wohnlicher Atmosphäre betreut." Weiters habe auch das Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser innovative Betreuungsmodelle für Menschen mit dementieller Erkrankung entwickelt und eine entsprechende Einrichtung eröffnet.

"Nach einer erfolgreichen Pilotphase konnten wir auch das innovative Projekt "Helfen Sie uns helfen" auf insgesamt elf Geriatriezentren ausweiten", so Klicka. "Der Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist eine "ideale Ergänzung" zur Arbeit der medizinischen Betreuer in den Wiener Geriatriezentren. Seit der Präsentation im Mai, haben sich bereits 70 Interessierte gemeldet -wir hoffen, dass wir es noch viele mehr werden."

Darüber hinaus habe es auch eine Ausbildungsoffensive gegeben: "So ist nun eine Aufschulung von AbteilungshelferInnen zu PflegehelferInnen und von diesen zu Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen möglich." Sehr gut angenommen werde auch die Geriatriezulage, "die für alle jene gedacht ist, die tagtäglich körperlich schwere Arbeit an den Pflegebetten leisten."

"Weil es der FPÖ nicht ins politische Konzept passt, verschließt sie die Augen davor, dass im Pflegebereich laufend Maßnahmen umgesetzt werden, die wichtige Verbesserungen für die Menschen bringen", schloss Klicka. (Schluss)

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