• 16.06.2005, 11:04:24
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Die Existenzsorgen der Österreicher - ANHANG

Wien (OTS) - Sorge um die Umwelt am größten - Aber auch Kürzung
der staatlichen Leistungen und die eigene Gesundheit schürt Ängste -
Privatkonkurs oder Verlust des Partners löst nur geringe
Existenzängste aus

Zum Teil sehr überraschende Ergebnisse bringt die neueste
Zukunftsstudie der Generali Versicherung:

Als größte Bedrohung sehen die ÖsterreicherInnen die globale
Umweltverschmutzung bzw. den Klimawandel. 61 Prozent der
ÖsterreicherInnen haben davor am meisten Angst, und sogar 91 Prozent
halten diese Bedrohung der Umwelt für wahrscheinlich. Schon auf den
Plätzen zwei und drei folgt die Sorge angesichts der Kürzung der
staatlichen Leistungen. Persönliche Rückschläge wie Verlust des
Partners, eine Scheidung/Trennung oder ein Privatkonkurs stellen für
die Österreicher interessanterweise ein deutlich geringeres
Bedrohungspotenzial dar.

Österreicher beschäftigt Gesundheitsversorgung

Für 59 Prozent der Befragten würde die Kürzung der staatlichen
Gesundheitsleistungen eine Existenzbedrohung darstellen. 90 Prozent
der Österreicher halten das Eintreten dieses Risikos für
wahrscheinlich. Ähnlich verhält es sich bei der Kürzung der
staatlichen Pension, die für 55 Prozent der Befragten Existenzängste
auslöst. Auch hier liegt die Eintrittswahrscheinlichkeit bei 90
Prozent. Beide Risiken stellen für Frauen eine etwas größere
Bedrohung dar als für Männer.

Dass die Sorge um die Gesundheitsversorgung größer als jene um die
Alterspension ist, führt Generali-Chef Karl Stoss unter anderem auf
die zeitliche Abfolge der Reform-Diskussionen zurück: "Die
Pensionsreform liegt schon länger zurück, dementsprechend groß ist
auch die Initiative zur Privatvorsorge. 47% der Österreicher besitzen
heute eine Lebensversicherung, aber nur 26% eine private
Krankenversicherung. Den Umfrageergebnissen zufolge ist in Zukunft
eine stärkere Nachfrage in der privaten Gesundheitsvorsorge zu
erwarten", so Stoss.

Bei den Jungen: Angst vor Arbeitslosigkeit
Bei den Älteren: Angst vor Einbrechern

Bei den jungen Österreichern lösen nach der Umweltverschmutzung
und der Kürzung der staatlichen Leistungen der Jobverlust die größten
Existenzängste aus. 60 Prozent der unter 30-Jährigen fühlen sich
davon in ihrer Existenz bedroht, und bei den unter 40-Jährigen sind
es immerhin noch 55 Prozent; während dieser Wert nur 42 Prozent bei
den 40 bis 50-Jährigen sowie 47 Prozent bei den 50 bis 60-Jährigen
beträgt. Die Angst vor kriminellen Übergriffen auf das Hab und Gut
ist hingegen bei den über 50-Jährigen mit 46 Prozent am größten, die
unter 30-Jährigen sehen nur zu 23 Prozent ein Risiko darin.

Starke Existenzbedrohung durch Verkehrsunfälle

Bei des Existenzbedrohung von Unfällen lassen sich weniger
altersspezifische, dafür jedoch geschlechtsspezifische Unterschiede
feststellen. So fühlen sich Männer von Verkehrsunfällen mit dem Auto,
der Bahn oder dem Flugzeug sowie von Freizeit- und Sportunfällen
stärker bedroht als Frauen. Insgesamt bereitet ein Verkehrsunfall mit
45 Prozent die größten Existenzängste, gefolgt von den Unfällen in
der Freizeit, zu Hause oder beim Sport mit 40 Prozent und Unfällen im
Urlaub mit 29 Prozent.

Frauen äußern sich kritischer

Bei der Auswertung der Ergebnisse nach Geschlecht haben eher
Männer eine "rosa Brille" auf als Frauen. So rechnen 29 Prozent der
Frauen mit Jobverlust bez. Arbeitslosigkeit, während dies nur 18
Prozent der Männer tun. Ebenso verhält es sich bei dem Umstand, einen
Pflegefall in der Familie zu haben, was für 24 Prozent der Frauen,
aber nur 13 Prozent der Männer sehr wahrscheinlich ist. Und auch bei
der Zahlungsunfähigkeit bzw. dem Privatkonkurs gilt: 15 Prozent der
Frauen aber nur 9 Prozent der Männern rechnen damit.

Die größte Existenzbedrohung sehen Frauen in der globalen
Umweltverschmutzung (66 Prozent), der Kürzung der staatlichen
Gesundheitsleistungen (60 Prozent), der Kürzung der staatlichen
Pen-sion (57 Prozent), einer schweren Krankheit (53 Prozent) sowie
einem Atom-/Nuklear-Unfall (48 Prozent). Die größten Existenzängste
bei Männern sind die globalen Umweltverschmutzung (57 Prozent), einer
schweren Krankheit (56 Prozent), die Kürzung der staatlichen
Gesundheitsleistungen (55 Prozent), selbst ein Pflegefall zu sein (53
Prozent) sowie der Kürzung der staatlichen Pension (52 Prozent).

Bedarf an Pensions-, Gesundheits- und Unfallvorsorge
Für die Versicherungswirtschaft lässt sich aus dieser Umfrage
ableiten, dass der Run auf die private Pensionsvorsorge weiter
anhalten wird. Mit einem starken Wachstum kann auch die
Privatvorsorge im Gesundheitsbereich rechnen. Einen hohen Bedarf an
Absicherung liefern die Umfrageergebnisse auch bei schwerer Krankheit
und Unfällen. Hier geht es vor allem darum, sich vor
Berufsunfähigkeit und damit verbundenen Einkommensverlusten zu
schützen.

Für die Zukunftsstudie befragte das market-Institut im Auftrag der
Generali insgesamt mehr als 800 ÖsterreicherInnen ab 18 Jahren in
gesamten Bundesgebiet.

Background:

Die Generali Gruppe ist ein führender Finanzdienstleister in
Österreich. Zur Gruppe zählen in Österreich unter dem Dach der
börsennotierten Generali Holding Vienna AG u.a. die Generali
Versicherung AG, die Europäische Reiseversicherung AG, die Generali
Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus
Mitarbeitervorsorgekassen AG. Mit einem Marktanteil von rund 14
Prozent zählt die Generali zu den drei Top-Playern auf dem
österreichischen Versicherungsmarkt.

Internet: http://www.generali.at - http://www.generali-holding.at -
http://www.generalibank.at

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auf http://www.ots.at

Rückfragehinweis:

Generali Holding Vienna AG
   Mag. Christine Rohrer
   Public Relations
   Telefon: +43 1 534 01-2446
   Telefax: +43 1 532 09 49 -2446
   Mobil:   0676 8261 2446
   E-Mail: [email protected]

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