Die Existenzsorgen der Österreicher

Wien (OTS) - Sorge um die Umwelt am größten - Aber auch Kürzung der staatlichen Leistungen und die eigene Gesundheit schürt Ängste -Privatkonkurs oder Verlust des Partners löst nur geringe Existenzängste aus

Zum Teil sehr überraschende Ergebnisse bringt die neueste Zukunftsstudie der Generali Versicherung:

Als größte Bedrohung sehen die ÖsterreicherInnen die globale Umweltverschmutzung bzw. den Klimawandel. 61 Prozent der ÖsterreicherInnen haben davor am meisten Angst, und sogar 91 Prozent halten diese Bedrohung der Umwelt für wahrscheinlich. Schon auf den Plätzen zwei und drei folgt die Sorge angesichts der Kürzung der staatlichen Leistungen. Persönliche Rückschläge wie Verlust des Partners, eine Scheidung/Trennung oder ein Privatkonkurs stellen für die Österreicher interessanterweise ein deutlich geringeres Bedrohungspotenzial dar.

Österreicher beschäftigt Gesundheitsversorgung

Für 59 Prozent der Befragten würde die Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen eine Existenzbedrohung darstellen. 90 Prozent der Österreicher halten das Eintreten dieses Risikos für wahrscheinlich. Ähnlich verhält es sich bei der Kürzung der staatlichen Pension, die für 55 Prozent der Befragten Existenzängste auslöst. Auch hier liegt die Eintrittswahrscheinlichkeit bei 90 Prozent. Beide Risiken stellen für Frauen eine etwas größere Bedrohung dar als für Männer.

Dass die Sorge um die Gesundheitsversorgung größer als jene um die Alterspension ist, führt Generali-Chef Karl Stoss unter anderem auf die zeitliche Abfolge der Reform-Diskussionen zurück: "Die Pensionsreform liegt schon länger zurück, dementsprechend groß ist auch die Initiative zur Privatvorsorge. 47% der Österreicher besitzen heute eine Lebensversicherung, aber nur 26% eine private Krankenversicherung. Den Umfrageergebnissen zufolge ist in Zukunft eine stärkere Nachfrage in der privaten Gesundheitsvorsorge zu erwarten", so Stoss.

Bei den Jungen: Angst vor Arbeitslosigkeit
Bei den Älteren: Angst vor Einbrechern

Bei den jungen Österreichern lösen nach der Umweltverschmutzung und der Kürzung der staatlichen Leistungen der Jobverlust die größten Existenzängste aus. 60 Prozent der unter 30-Jährigen fühlen sich davon in ihrer Existenz bedroht, und bei den unter 40-Jährigen sind es immerhin noch 55 Prozent; während dieser Wert nur 42 Prozent bei den 40 bis 50-Jährigen sowie 47 Prozent bei den 50 bis 60-Jährigen beträgt. Die Angst vor kriminellen Übergriffen auf das Hab und Gut ist hingegen bei den über 50-Jährigen mit 46 Prozent am größten, die unter 30-Jährigen sehen nur zu 23 Prozent ein Risiko darin.

Starke Existenzbedrohung durch Verkehrsunfälle

Bei des Existenzbedrohung von Unfällen lassen sich weniger altersspezifische, dafür jedoch geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen. So fühlen sich Männer von Verkehrsunfällen mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug sowie von Freizeit- und Sportunfällen stärker bedroht als Frauen. Insgesamt bereitet ein Verkehrsunfall mit 45 Prozent die größten Existenzängste, gefolgt von den Unfällen in der Freizeit, zu Hause oder beim Sport mit 40 Prozent und Unfällen im Urlaub mit 29 Prozent.

Frauen äußern sich kritischer

Bei der Auswertung der Ergebnisse nach Geschlecht haben eher Männer eine "rosa Brille" auf als Frauen. So rechnen 29 Prozent der Frauen mit Jobverlust bez. Arbeitslosigkeit, während dies nur 18 Prozent der Männer tun. Ebenso verhält es sich bei dem Umstand, einen Pflegefall in der Familie zu haben, was für 24 Prozent der Frauen, aber nur 13 Prozent der Männer sehr wahrscheinlich ist. Und auch bei der Zahlungsunfähigkeit bzw. dem Privatkonkurs gilt: 15 Prozent der Frauen aber nur 9 Prozent der Männern rechnen damit.

Die größte Existenzbedrohung sehen Frauen in der globalen Umweltverschmutzung (66 Prozent), der Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen (60 Prozent), der Kürzung der staatlichen Pen-sion (57 Prozent), einer schweren Krankheit (53 Prozent) sowie einem Atom-/Nuklear-Unfall (48 Prozent). Die größten Existenzängste bei Männern sind die globalen Umweltverschmutzung (57 Prozent), einer schweren Krankheit (56 Prozent), die Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen (55 Prozent), selbst ein Pflegefall zu sein (53 Prozent) sowie der Kürzung der staatlichen Pension (52 Prozent).

Bedarf an Pensions-, Gesundheits- und Unfallvorsorge
Für die Versicherungswirtschaft lässt sich aus dieser Umfrage ableiten, dass der Run auf die private Pensionsvorsorge weiter anhalten wird. Mit einem starken Wachstum kann auch die Privatvorsorge im Gesundheitsbereich rechnen. Einen hohen Bedarf an Absicherung liefern die Umfrageergebnisse auch bei schwerer Krankheit und Unfällen. Hier geht es vor allem darum, sich vor Berufsunfähigkeit und damit verbundenen Einkommensverlusten zu schützen.

Für die Zukunftsstudie befragte das market-Institut im Auftrag der Generali insgesamt mehr als 800 ÖsterreicherInnen ab 18 Jahren in gesamten Bundesgebiet.

Background:

Die Generali Gruppe ist ein führender Finanzdienstleister in Österreich. Zur Gruppe zählen in Österreich unter dem Dach der börsennotierten Generali Holding Vienna AG u.a. die Generali Versicherung AG, die Europäische Reiseversicherung AG, die Generali Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Mitarbeitervorsorgekassen AG. Mit einem Marktanteil von rund 14 Prozent zählt die Generali zu den drei Top-Playern auf dem österreichischen Versicherungsmarkt.

Internet: http://www.generali.at - http://www.generali-holding.at -http://www.generalibank.at

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