VP-Feichtinger: Kurt-Pint-Platz darf keine Asphaltwüste werden

Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nicht umgesetzt

Wien (OTS) - Heftige Diskussionen löste gestern Abend das Modell des neu gestalteten Kurt-Pint-Platzes in der Mariahilfer Bezirksvorstehung aus. "Abgesehen davon, dass im Vorschlag auf den Charakter des Platzes insbesondere auf die Barockkirche St. Ägyd, das Altstadtensemble und den Brunnen nicht Rücksicht genommen wurde, stellt sich der 'neue' Kurt-Pint-Platz gemäß den Plänen der MA 28 als hässliche Asphalt- und Betonwüste dar. Die Argumentation seitens der Magistratsbeamten und SP-Bezirksvorsteherin Kaufmann, hier seien die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt worden, empfinde ich als Affront gegenüber allen Beteiligten", so die Obfrau der ÖVP Mariahilf BV-Stv. Maria Feichtinger.

Die Präsentation wurde zum politischen Waterloo für die Bezirksvorsteherin, haben doch neben den unmittelbar betroffenen Anrainern sowie Mandataren der ÖVP und FPÖ sogar lang gediente SP-Funktionäre gegen die Verschandelung des Platzes rebelliert. "Dass nunmehr Renate Kaufmann aufgrund der massiven Proteste die Notbremse gezogen hat, ist ein Eingeständnis des Scheiterns und ein Ausweis der fehlenden Sachkompetenz einer SPÖ. Seitens der ÖVP Mariahilf werden wir uns bei neuerlichen Gesprächen für eine Aufwertung und Vergrößerung des Platzes - sprich eine Zurückdrängung des Gehsteigs -sowie insbesondere für mehr Grün einsetzen. Der neu gestaltete Kurt-Pint-Platz muss sich harmonisch in das Gesamtensemble mit der Barockkirche und den angrenzenden Häusern einfügen", so die ÖVP Bezirkspolitikerin.

Feichtinger abschließend: "Offensichtlich hat der Magistrat aus den Sünden des Schwarzenbergplatzes nichts gelernt, sonst würde man einen derartigen Plan nicht als Vorschlag zur Attraktivierung des Kurt-Pint-Platzes präsentieren. Ich hoffe, dass wir sehr bald zu einer Lösung gelangen, die diesen Namen auch verdient." (Schluss)

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