Innenministerium unterstützt IOM-Bericht zu Integrationsmaßnahmen im Öffentlichen Bereich

Internationale Organisation für Migration Wien zeigt sich ergänzende Zuständigkeiten bei Bund, Ländern und Sozialpartnern auf

Wien (OTS) - Unter Beteiligung des Innenministeriums (BM.I), das
als nationaler Kontaktpunkt im Europäischen Integrationsnetzwerk (EIN) fungiert, hat die "Internationale Organisation für Migration Wien" (IOM) erstmals einen Überblick über die österreichischen Maßnahmen und Zuständigkeiten des Öffentlichen Bereichs zur Integration von Fremden zusammengestellt: Es wurde ein Bericht über die Integrationsmaßnahmen von Bund, Ländern und Sozialpartnern erarbeitet.

Der Bericht zeigt auf, dass es in Österreich keine zentrale gebündelte Kompetenz für Integration von Migranten gibt. Deshalb werden Maßnahmen zum Thema Integration im Öffentlichen Bereich von mehreren Ministerien, den Ländern und den Sozialpartnern behandelt. Eine Wechselwirkung besteht zwischen Fremdenrecht und Integration. Dieser Anknüpfungspunkt für Integrationsmaßnahmen ist vor allem durch die Integrationsvereinbarung (die dem Erwerb von Sprachkenntnissen dient) in die öffentliche Diskussion gerückt.

Unter dem Thema "Integrationspraktiken in Österreich" berichtet die IOM Wien über die Integrationspraktiken und -philosophien von Bund, Ländern und Sozialpartner.

Im Innenministerium beschäftigen sich zwei Abteilungen mit dem Thema Integration. Auch durch konkrete Projekte wird die Integration von Migrantinnen und Migranten sowie Asylberechtigten gefördert. Dem BM.I unterliegt die Finanzierung des Österreichischen Integrationsfonds ebenso wie die Abwicklung der Tätigkeiten mit dem Europäischen Flüchtlingsfonds. Auch die Geschäftsstelle des Beirats für Asyl- und Migrationsfragen ist im BM.I angesiedelt.

Neben dem Innenministerium setzten auch die Bundesministerien für Gesundheit und Frauen bzw. für Soziales, Generationen und Konsumentenschutz Maßnahmen für Integration. Andere Schlüsselakteure sind das Bundesministerien für Wirtschaft und Arbeit im Beschäftigungsbereich und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vor allem im Schulbereich. Auf Länderseite werden Projekte und Maßnahmen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, Kärnten und Vorarlberg angeführt. Bei den Sozialpartnern führt die Studie Integrationsarbeit des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Österreich an.

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