- 13.06.2005, 13:59:38
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Innenministerium unterstützt IOM-Bericht zu Integrationsmaßnahmen im Öffentlichen Bereich
Internationale Organisation für Migration Wien zeigt sich ergänzende Zuständigkeiten bei Bund, Ländern und Sozialpartnern auf
Wien (OTS) - Unter Beteiligung des Innenministeriums (BM.I), das
als nationaler Kontaktpunkt im Europäischen Integrationsnetzwerk
(EIN) fungiert, hat die "Internationale Organisation für Migration
Wien" (IOM) erstmals einen Überblick über die österreichischen
Maßnahmen und Zuständigkeiten des Öffentlichen Bereichs zur
Integration von Fremden zusammengestellt: Es wurde ein Bericht über
die Integrationsmaßnahmen von Bund, Ländern und Sozialpartnern
erarbeitet.
Der Bericht zeigt auf, dass es in Österreich keine zentrale
gebündelte Kompetenz für Integration von Migranten gibt. Deshalb
werden Maßnahmen zum Thema Integration im Öffentlichen Bereich von
mehreren Ministerien, den Ländern und den Sozialpartnern behandelt.
Eine Wechselwirkung besteht zwischen Fremdenrecht und Integration.
Dieser Anknüpfungspunkt für Integrationsmaßnahmen ist vor allem durch
die Integrationsvereinbarung (die dem Erwerb von Sprachkenntnissen
dient) in die öffentliche Diskussion gerückt.
Unter dem Thema "Integrationspraktiken in Österreich" berichtet
die IOM Wien über die Integrationspraktiken und -philosophien von
Bund, Ländern und Sozialpartner.
Im Innenministerium beschäftigen sich zwei Abteilungen mit dem
Thema Integration. Auch durch konkrete Projekte wird die Integration
von Migrantinnen und Migranten sowie Asylberechtigten gefördert. Dem
BM.I unterliegt die Finanzierung des Österreichischen
Integrationsfonds ebenso wie die Abwicklung der Tätigkeiten mit dem
Europäischen Flüchtlingsfonds. Auch die Geschäftsstelle des Beirats
für Asyl- und Migrationsfragen ist im BM.I angesiedelt.
Neben dem Innenministerium setzten auch die Bundesministerien für
Gesundheit und Frauen bzw. für Soziales, Generationen und
Konsumentenschutz Maßnahmen für Integration. Andere Schlüsselakteure
sind das Bundesministerien für Wirtschaft und Arbeit im
Beschäftigungsbereich und das Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Kultur vor allem im Schulbereich. Auf Länderseite
werden Projekte und Maßnahmen aus Wien, Niederösterreich,
Oberösterreich, Tirol, Kärnten und Vorarlberg angeführt. Bei den
Sozialpartnern führt die Studie Integrationsarbeit des
Österreichischen Gewerkschaftsbundes, der Arbeiterkammer und der
Wirtschaftskammer Österreich an.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres
BM.I - Infopoint
Tel: +43-(0)1-53126-2488
[email protected]
http://www.bmi.gv.at
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