ÖAMTC vermisst Tagfahrlicht in Entwurf zur KFG-Novelle

EU-weit Tagfahrlicht einführen - Nachrüstung erleichtern

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Licht am Tag erhöht erwiesenermaßen die Sicherheit", sagt ÖAMTC-Chefjurist Hugo Haupfleisch. "Die Verwendungspflicht von Abblendlicht wird aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein." Der ÖAMTC fordert daher, dass spätestens 2007 EU-weit jedes neu zugelassene Fahrzeug serienmäßig mit Tagfahrleuchten ausgestattet sein muss. Der Club vermisst in der Vorlage für den Ministerrat den Hinweis auf die verpflichtende Ausstattung von Neufahrzeugen mit speziellen Tagfahrleuchten.

Tagfahrleuchten sind viermal heller als Begrenzungsleuchten ohne zu blenden. Sie verbrauchen jedoch wesentlich weniger Energie und damit Kraftstoff als das Abblendlicht, womit sie auch umweltfreundlicher sind. Allerdings kann eine derartige Ausrüstungsverpflichtung nur EU-weit durch eine entsprechende Richtlinie eingeführt werden. Deswegen erwartet der ÖAMTC von Verkehrsminister Gorbach energische Schritte in Brüssel, damit diese wichtige Regelung im Interesse der Verkehrssicherheit spätestens 2007 wirksam wird. Bis zu diesem Zeitpunkt kann sich der ÖAMTC ausschließlich als Übergangslösung auch die gesetzliche Einführung einer Verwendungspflicht von Abblendlicht vorstellen.

Außerdem schlägt der ÖAMTC vor, die freiwillige Umrüstung bereits zugelassener Fahrzeuge mit Tagfahrleuchten unbürokratisch zu ermöglichen. Der Vorschlag von Minister Gorbach, während einer Übergangszeit nur abzumahnen und keine Geldstrafen einzuheben, entspricht einer Anregung des ÖAMTC im Begutachtungsverfahren.

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