Gülleunfall: Gewässer bis heute Abend gereinigt

LR Egger: Rasches Eingreifen verhinderte Schlimmeres

Dornbirn (VLK) - Durch die Gewässerverunreinigung in Dornbirn
wurde der Rheintalbinnenkanal nicht in Mitleidenschaft gezogen, informiert Gewässerschutzreferent Landesrat Dieter Egger. Der Unterstützung beherzter Anrainer, der ARA-Dornbirn, der Firma Rhomberg und der Einsatzkräfte sei es zu danken, dass der Schaden auf den namenlosen Entwässerungsgraben und einen Abschnitt des Landgrabens beschränkt werden konnte.

Mit der Reinigung der verschmutzten Gewässer wurde bereits begonnen. Diese werden mit sauberem Wasser gründlich gespült. Der Landgraben ist bereits gesäubert. Durch die Verunreinigung wurde der Fischbestand im Landgraben stark geschädigt. Nachdem aber der Oberlauf des Landgrabens intakt ist, wird sich die Ökologie im betroffenen Abschnitt relativ rasch erholen können, so Egger. Eine Gefährdung des Trinkwassers und des Grundwassers sei nicht gegeben.

Die Verunreinigung hatte über den Landgraben den Rheintalbinnenkanal nicht erreicht. Beherzte Anrainer sprangen daraufhin dem gewässerschutztechnischen Sachverständigen zur Hilfe. Mit Hilfe eines Baggers wurde ein Sperrdamm errichtet. Zwischenzeitlich konnte die ARA-Dornbirn bei der Firma Rhomberg eine Großpumpe organisieren. So konnte die Gülle abgepumpt und als Dünger auf den umliegenden Feldern ausgebracht werden. Durch das rasche Eingreifen und die beherzte Unterstützung aller Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert werden, bedankt sich Landesrat Egger bei allen Helferinnen, Helfern und den Einsatzkräften.

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