- 10.06.2005, 11:23:30
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Schallaburg-Symposium über Frauen in der Zweiten Republik
"Stark im Geschehen - Wenig gesehen" am 12. Juni
St. Pölten (NLK) - Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner wird am
Sonntag, 12. Juni, um 14 Uhr auf der Schallaburg das Symposium "Stark
im Geschehen - Wenig gesehen. Frauen in der 2. Republik" eröffnen.
Anlässlich "60 Jahre Kriegsende" und "50 Jahre Staatsvertrag" wird an
Hand der Titel gebenden Disbalance der Frage nachgegangen, wie groß
die Leistungen der "Gründungsmütter" waren und wie entscheidend
Frauen die Geschichte der Zweiten Republik geprägt haben.
"Die Weichen für die Demokratie wurden bei den ersten freien Wahlen
1945 gestellt. 61 Prozent der Wahlberechtigten waren damals Frauen.
Ihre Stimmen waren somit ausschlaggebend für ein Leben in Frieden und
Wohlstand", hält dazu Mikl-Leitner fest.
Bei dem Symposium, an dem u. a. auch Prof. Dr. Erika Weinzierl und
Ursula Stenzel, Delegationsleiterin im Europäischen Parlament,
teilnehmen, berichten Zeitzeuginnen und internationale
Historikerinnen über Erlebtes und Ereignisse dieser Zeit aus der
Sicht von Frauen. Ein Film über Niederösterreicherinnen wie Herma
Kirchschläger, Lola Solar und Anneliese Figl von Anita Lackenberger,
die Ausstellung "Making Women´s History Visible" der Europäischen
Lernpartnerschaft und eine Führung durch die Ausstellung "Österreich
ist frei!" runden das Programm ab.
Nähere Informationen beim NÖ Frauenreferat unter 02742/9005-13286,
e-mail [email protected], www.landfrauen.at und
www.schallaburg.at.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
http://www.noe.gv.at/nlk
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