Energiepreisvergleiche der FPÖ Wien

Heutige Aussagen sind zu objektivieren

Die Wien Energie steht im Wettbewerb am vollständig liberalisierten Strom- und Gasmarkt. Die Öffnung des Strom- und Gasmarktes hat umfangreiche Änderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Energieversorger und für die Kunden gebracht. Wie in jeder anderen Branche ist es daher notwendig, entsprechende Werbe- und Informationsaktivitäten zu setzen und umfangreiche Beratungsleistungen anzubieten.

Die heute von der FPÖ geäußerte Kritik an den Aktivitäten der Wien Energie ist unsachlich. Von einer "Geldverschwendung" für Kundeninformation und Beratungsleistungen kann keine Rede sein. Vor allem dann nicht, wenn die Wien Energie über gravierende Änderungen der Rahmenbedingungen - etwa über gesetzliche im Zusammenhang mit der Liberalisierung stehenden Maßnahmen - ihre Kunden zu informieren hat.

Preisvergleiche in der Art wie sie von alternativen Anbietern oder heute von der FPÖ für einen Wiener Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch angestellt werden, sollten kritisch hinterfragt werden. Diese beinhalten oft Bonusvorteile, die nur einmalig wirksam sind. Bei einem objektivierten Preisvergleich für einen durchschnittlichen Wiener Haushalt ist bei einem Jahresverbrauch von 2.500 KWh und eines entsprechenden Rechnungsbetrages von 131 Euro netto für die gelieferte Energiemenge eine Einsparung von 100 Euro nicht zu erwarten.

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Mag. Robert Grüneis
Wien Energie Pressesprecher
Tel. (01) 53123 - 73900
robert.grueneis@wienenergie.at
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