• 09.06.2005, 13:58:04
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  • OTS0233 OTW0233

Energiepreisvergleiche der FPÖ Wien

Heutige Aussagen sind zu objektivieren

Die Wien Energie steht im Wettbewerb am vollständig liberalisierten
Strom- und Gasmarkt. Die Öffnung des Strom- und Gasmarktes hat
umfangreiche Änderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die
Energieversorger und für die Kunden gebracht. Wie in jeder anderen
Branche ist es daher notwendig, entsprechende Werbe- und
Informationsaktivitäten zu setzen und umfangreiche
Beratungsleistungen anzubieten.

Die heute von der FPÖ geäußerte Kritik an den Aktivitäten der Wien
Energie ist unsachlich. Von einer "Geldverschwendung" für
Kundeninformation und Beratungsleistungen kann keine Rede sein. Vor
allem dann nicht, wenn die Wien Energie über gravierende Änderungen
der Rahmenbedingungen - etwa über gesetzliche im Zusammenhang mit der
Liberalisierung stehenden Maßnahmen - ihre Kunden zu informieren hat.

Preisvergleiche in der Art wie sie von alternativen Anbietern oder
heute von der FPÖ für einen Wiener Haushalt mit durchschnittlichem
Stromverbrauch angestellt werden, sollten kritisch hinterfragt
werden. Diese beinhalten oft Bonusvorteile, die nur einmalig wirksam
sind. Bei einem objektivierten Preisvergleich für einen
durchschnittlichen Wiener Haushalt ist bei einem Jahresverbrauch von
2.500 KWh und eines entsprechenden Rechnungsbetrages von 131 Euro
netto für die gelieferte Energiemenge eine Einsparung von 100 Euro
nicht zu erwarten.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSP

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