ÖAMTC vermisst Tagfahrlicht in Entwurf zur KFG-Novelle

Unbürokratische Nachrüstung mit Tagfahrlicht ermöglichen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Bei der heutigen Stellungnahme von Verkehrsminister Hubert Gorbach zur Einführung der Verpflichtung zur Verwendung des Abblendlichtes ab 1. Oktober 2005 vermisst der ÖAMTC den Hinweis auf die verpflichtende Ausstattung von Neufahrzeugen mit speziellen Tagfahrleuchten.

Tagfahrleuchten sind viermal heller als Begrenzungsleuchten ohne zu blenden. Sie verbrauchen jedoch wesentlich weniger Energie und damit Kraftstoff als das Abblendlicht, womit sie auch umweltfreundlicher sind. Allerdings kann eine derartige Ausrüstungsverpflichtung nur EU-weit durch eine entsprechende Richtlinie eingeführt werden. Deswegen erwartet der ÖAMTC von Verkehrsminister Gorbach energische Schritte in Brüssel, damit diese wichtige Regelung im Interesse der Verkehrssicherheit spätestens 2007 wirksam wird. Bis zu diesem Zeitpunkt kann sich der ÖAMTC als Übergangslösung auch die gesetzliche Einführung einer Verwendungspflicht von Abblendlicht vorstellen.

Außerdem schlägt der ÖAMTC vor, die freiwillige Umrüstung bereits zugelassener Fahrzeuge mit Tagfahrleuchten unbürokratisch zu ermöglichen. Der Vorschlag von Minister Gorbach, während einer Übergangszeit nur abzumahnen und keine Geldstrafen einzuheben, entspricht einer Anregung des ÖAMTC im Begutachtungsverfahren.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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