• 03.06.2005, 13:30:00
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LH Sausgruber: "AMS muss mehr Geld bereitstellen"

Ziel: Zusätzliche Qualifzierungsmaßnahmen und Modell nach Muster von PP50

Bregenz (VLK) - Zur Vorbereitung des Jobgipfels am 17. Juni 2005
im Landhaus empfängt Landeshauptmann Herbert Sausgruber am kommenden
Dienstag, 7. Juni, das Vorstandsmitglied des Arbeitsmarktservice
Österreich, Herbert Böhm. In diesem Zusammenhang richtet der
Landeshauptmann eine Forderung an das AMS, mehr Mittel insbesondere
zum Ausbau der Qualifzierungsmodelle für niedrig-qualifizierte
Arbeitnehmer und für Projekte nach dem Muster des Praktikum-Modells
der Industriellenvereinigung Vorarlberg, PP50 ("Projekt Praktikum
50"), zur Verfügung zu stellen. "Das AMS ist hier mehr denn je
gefordert. Ich bin jedenfalls bereit, auch zusätzliche finanzielle
Mittel des Landes hiefür bereit zu stellen", so Landeshauptmann
Sausgruber.

"Ich habe den Eindruck, dass der Druck vor allem im Bereich der
niedrig qualifizierten Tätigkeiten in den nächsten Jahren eher größer
werden wird. Dazu brauchen wir zusätzliche Antworten. Wir werden
daher die Anstrengungen weiter verstärken", kündigt LH Sausgruber an.
Im Rahmen des Sozialpartnergipfels am 17. Juni 2005 soll über
Erweiterungsmöglichkeiten nachgedacht werden.

LH Sausgruber regt in diesem Zusammenhang auch die Umsetzung von
zusätzlichen Projekten nach dem Muster des zu Jahresbeginn von der
Industriellenvereinigung Vorarlberg initiierten "Projekts Praktikum
50" an. Bei diesem Modell werden näher bestimmte Gruppen von
Arbeitslosen zeitlich befristet den Unternehmen zur Abdeckung von
Spitzen zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt. Die Kosten
der Abwicklung dieses Modells werden von Land und AMS getragen.
"Diese Haushaltsstelle hat das Land Vorarlberg bewusst nach oben
offen gehalten, um jede vernünftige Idee ausprobieren zu können", so
Sausgruber.

Ebenso wird das kommunale Jugendbeschäftigungsprogramm "Jobs for
you(th)" wie auch das von Egon Blum initiierte überbetriebliche
Ausbildungszentrum (Praktikerlehre) fortgesetzt. Sausgruber richtet
dabei auch die dringende Bitte an die Bürgermeister, sich weiterhin
verstärkt den arbeitslosen Jugendlichen zur Anstellung in ihrer
Gemeinde oder zur Vermittlung auch in die Privatwirtschaft zu widmen.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20141
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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