LH Sausgruber: "AMS muss mehr Geld bereitstellen"

Ziel: Zusätzliche Qualifzierungsmaßnahmen und Modell nach Muster von PP50

Bregenz (VLK) - Zur Vorbereitung des Jobgipfels am 17. Juni 2005
im Landhaus empfängt Landeshauptmann Herbert Sausgruber am kommenden Dienstag, 7. Juni, das Vorstandsmitglied des Arbeitsmarktservice Österreich, Herbert Böhm. In diesem Zusammenhang richtet der Landeshauptmann eine Forderung an das AMS, mehr Mittel insbesondere zum Ausbau der Qualifzierungsmodelle für niedrig-qualifizierte Arbeitnehmer und für Projekte nach dem Muster des Praktikum-Modells der Industriellenvereinigung Vorarlberg, PP50 ("Projekt Praktikum 50"), zur Verfügung zu stellen. "Das AMS ist hier mehr denn je gefordert. Ich bin jedenfalls bereit, auch zusätzliche finanzielle Mittel des Landes hiefür bereit zu stellen", so Landeshauptmann Sausgruber.

"Ich habe den Eindruck, dass der Druck vor allem im Bereich der niedrig qualifizierten Tätigkeiten in den nächsten Jahren eher größer werden wird. Dazu brauchen wir zusätzliche Antworten. Wir werden daher die Anstrengungen weiter verstärken", kündigt LH Sausgruber an. Im Rahmen des Sozialpartnergipfels am 17. Juni 2005 soll über Erweiterungsmöglichkeiten nachgedacht werden.

LH Sausgruber regt in diesem Zusammenhang auch die Umsetzung von zusätzlichen Projekten nach dem Muster des zu Jahresbeginn von der Industriellenvereinigung Vorarlberg initiierten "Projekts Praktikum 50" an. Bei diesem Modell werden näher bestimmte Gruppen von Arbeitslosen zeitlich befristet den Unternehmen zur Abdeckung von Spitzen zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt. Die Kosten der Abwicklung dieses Modells werden von Land und AMS getragen. "Diese Haushaltsstelle hat das Land Vorarlberg bewusst nach oben offen gehalten, um jede vernünftige Idee ausprobieren zu können", so Sausgruber.

Ebenso wird das kommunale Jugendbeschäftigungsprogramm "Jobs for you(th)" wie auch das von Egon Blum initiierte überbetriebliche Ausbildungszentrum (Praktikerlehre) fortgesetzt. Sausgruber richtet dabei auch die dringende Bitte an die Bürgermeister, sich weiterhin verstärkt den arbeitslosen Jugendlichen zur Anstellung in ihrer Gemeinde oder zur Vermittlung auch in die Privatwirtschaft zu widmen.

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