• 03.06.2005, 13:29:51
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  • OTS0229 OTW0229

Gesundheitsministerium fahndet nach gefährlichen Duftstoffen

Schon nach erstem Verdacht Sonderprüfung eingeleitet

Wien (OTS) - Schon nach den ersten Hinweisen auf die verbotenen
Stoffe Mosken und Tibeten hat das Gesundheitsministerium eine
Sonderprüfung der entsprechenden Produkte veranlasst, so das
Gesundheitsministerium, heute Freitag.

In der zweiten Maiwoche wurden entsprechende Proben gezogen und
zur Analyse an die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und
Ernährungssicherheit) weitergeleitet. Das Ergebnis wird demnächst
erwartet. "Wenn die amtliche Prüfung tatsächlich die verbotenen
Duftstoffe Mosken oder Tibeten nachweisen kann, werden die
betroffenen Produkte sofort aus dem Handel genommen", so Ministerin
Rauch-Kallat.

Das Gesundheitsministerium führt regelmäßig Schwerpunktaktionen
durch, bei denen die Inhaltsstoffe von kosmetischen Mitteln
analysiert werden. Bei der letzten derartigen Kontrolluntersuchung
wurden 95 Proben gezogen. Nur in einer einzigen konnte eine verbotene
Moschusverbindung nachgewiesen werden. Das Produkt wurde unverzüglich
aus dem Verkehr gezogen.

Bestimmte Phthalate, die seit Jahrzehnten in Kosmetikprodukten
häufig verwendet werden, stehen nach aktuellen Erkenntnissen
verstärkt im Verdacht, bei entsprechender Konzentration
gesundheitsschädliche Wirkung zu haben. Daher wird das Vermarkten von
kosmetischen Produkten die solche Phthalate enthalten ab 9. September
2005 in Österreich verboten sein. Die kolportierte Auffassung, dieses
Verbot sei bereits seit 1. April in Kraft, entspricht nicht der
Rechtslage.

Rückfragehinweis:

BM für Gesundheit und Frauen
   Ministerbüro
   Mag. Christoph Hörhan
   Tel.: ++43 1 711 00/4379
   mailto:[email protected]
   http://www.bmgf.gv.at

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