• 02.06.2005, 08:11:49
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Appell internationaler Top-Promis an die österreichische Regierung: Stoppen Sie die Armut!

In einem offenen Brief fordern Bob Geldof, Dido, Desmond Tutu, Brad Pitt, Claudia Schiffer, Colin Firth, Bono Vox und REM von Österreich mehr Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit.

Wien (OTS) - In einer Aufsehen erregenden Aktion haben neun
international bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Musik-, Film und
Showbusiness im Rahmen des "Global Call for Action against Poverty"
einen offenen Brief an die österreichische Bundesregierung verfasst.

In dem vom britischen Musiker Bob Geldof, der britischen Sängerin
Dido, dem südafrikanischen Erzbischof und Friedensnobelpreisträger
Desmond Tutu, den Protagonisten der Pop-Gruppe REM (Peter Buck, Mike
Mills, Michael Stipe), den US-Schauspielern Colin Firth und Brad
Pitt, dem Top-Model Claudia Schiffer und dem Sänger Bono Vox (U2)
unterzeichneten Schreiben heißt es:

"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel,
sehr geehrter Herr Finanzminister Mag. Karl-Heinz Grasser,
sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an extremer Armut. Angesichts
des Wohlstands in der Welt ist das ungeheuerlich. Es ist längst
erwiesen, dass wir die Armut stoppen können, wenn wir wollen. Deshalb
erwarten die Menschen überall, dass die PolitikerInnen endlich
handeln.

Wir ersuchen Sie daher dringend, beim Treffen der
EU-Finanzminister am 7. Juni 2005 und beim Treffen der EU-Staatschefs
am 16. und 17. Juni 2005 durch die Einleitung notwendiger Schritte
und Bereitstellung zusätzlicher Mittel dafür zu sorgen, dass
Österreich:

- Eine angemessene österreichische Beteiligung an den zusätzlichen 
   50 Milliarden US $ für armutsmindernde Entwicklungszusammenarbeit
   sicherstellt;
 - Einen verbindlichen Zeitplan für das Erreichen des 
   internationalen 0,7 %-Ziels für Entwicklungszusammenarbeit bis 
   2010 beschließt; 
 - Sicherstellt, dass die Hilfe tatsächlich den am meisten von Armut
   Betroffenen zu gute kommt; 
 - Den ärmsten Ländern ihre Schulden vollständig erlässt und; 
 - Einen gerechten Welthandel forciert."

Der offene Brief ist heute am 2. Juni 2005 in der Tageszeitung
Kurier als Anzeige geschalten worden und ist eine Aktion der
nullkommmasieben Kampagne im Rahmen des "Global Call for Action
against Poverty"
(www.whiteband.org)

Die nullkommasieben Kampagne wird in Österreich von 40
Nichtregierungsorganisationen getragen und wird in Österreich unter
anderem unterstützt von Bundespräsident Heinz Fischer, Kardinal
Christoph Schönborn, Erwin Steinhauer, Josef Hader, Elfriede Jelinek,
Timna Brauer und Brigitte Neumeister

Nähere Informationen: http://www.nullkommasieben.at

Rückfragehinweis:
Elfriede Schachner - Sprecherin der nullkommasieben Kampagne
Tel: 01/317 40 16 Mobil: 0699/107 66 216
Email: [email protected]

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