• 27.05.2005, 10:43:46
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ÖH: Politik, die wirkt - Service, das hilft

. 'Dialog für eine offene Universität' soll noch im Sommer stattfinden

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
präsentierte heute, 27.5.2005, im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz
die Arbeit der letzten beiden Jahre.

"Wir haben sowohl von Dr.Christoph Badelt als auch von
Bildungsministerin Gehrer aus den erfolgreichen Gesprächen der
letzten Tage die mündlichen Zusagen, dass bezüglich der Problematik
der Zugangsbeschränkungen an den Universitäten gemeinsame Lösungen
gefunden werden müssen. Daher wollen wir als ÖH gleich den nächsten
Schritt setzen und einen 'Dialog für eine offene Universität'
initiieren, der noch im Sommer zum ersten Mal stattfinden soll. Hier
sollen Alternativen zu Zugangsbeschränkungen gemeinsam diskutiert
werden", erklärt Fuchs.

"Die Exekutive der vergangenen zwei Jahre hat bewiesen, dass Politik
und Service kein Widerspruch ist", betont Patrice Fuchs aus dem
Vorsitzteam der ÖH. "Die kritische Hinterfragung von
bildungspolitischen Vorgängen ist ebenso ein wichtiger Teil von
politischer Interessenvertretung, wie auch eine umfassende
Informationsbereitstellung für Studierende in allen Lebensbereichen",
erklärt Fuchs den Anspruch der ÖH.
"Service und Politik schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich
bestens, wie unsere zahlreichen Publikationen der letzten zwei Jahre
deutlich machen. Die ÖH ist Anlaufstelle für Studierende, eine
Helferin in der Not und ein Sprachrohr nach außen", erklärt Fuchs.

"Wir haben uns in gesellschafts- und bildungspolitischen
Fragestellungen zu Wort gemeldet, Informationsmaterial zur Verfügung
gestellt, Diskussionen angezettelt und versucht mit den Zuständigen
in den Ministerien Verbesserungen für den Alltag der Studierenden zu
erzielen. Sozialtage, der 'free people'-Kampagne, die Broschüre
'Nachhaltige Universitäten', die Aktionswoche 'Austrofaschismus' oder
die zahlreichen Beratungstätigkeiten (soziale, juristische, etc)
zeigen die Vielfalt der ÖH, um nur einen kleinen Ausschnitt zu
nennen", erklärt Fuchs die Tätigkeiten in der ÖH.

"Dennoch liegt es nun an uns Studierenden, ob das Bildungswesen in
Österreich aufgepäppelt wird oder dahinvegetieren muss. Wir haben
viel geschafft in den letzten beiden Jahren, aber ob die ÖH durch das
HSG (HochschülerInnenschaftsgesetz) wirklich umgefärbt werden kann
entscheiden wir als Studierende. Retten wir gemeinsam das
Bildungswesen und gehen wir wählen. Vom 31.5. bis zum 2.6. können wir
was bewirken", so Fuchs abschließend.

Die Bilanzbroschüre mit allen Details kann unter www.oeh.ac.at
downgeloaded werden.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO

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