Erfolgreicher Protest der Steirischen Christgewerkschafter: Ab sofort mehr Rücksicht und Menschlichkeit bei der Post

Landeshauptmann Waltraut Klasnic leistet Schützenhilfe und fordert Postvorstand zu fairen Umgang mit den Mitarbeitern auf

Graz (OTS) - Christgewerkschafter konnten Skandal im Jobcenter abstellen
Post-Vorstand lenkt jetzt ein

"Der bisherige skandalöse Umgang mit den Mitarbeitern gleicht einem Fußtritt gegen die Menschlichkeit", sagt AK-Vizepräsident Franz Gosch, Landesvorsitzender der Steirischen Christgewerkschafter.
Die von den Personalvertretern der Christgewerkschafter aufgedeckten Missstände in den Jobcentern der Österr. Post AG haben heftige Reaktionen ausgelöst.

Höchst wirksam hat sich Landeshauptmann Waltraud Klasnic für die Betroffenen eingesetzt und vom zuständigen Post-Vorstand mehr Fairness und Menschlichkeit im Umgang mit den Mitarbeitern eingefordert. Die geballten Proteste hatten Erfolg! Die Post AG will nun die Funktion der Jobcenter, wo die angeblich nicht benötigten Mitarbeiter zum "Daumendrehen" in eine Abteilung zusammengezogen wurden, neu organisieren. Während Dienstzusammenziehungen und Überstunden auf der Tagesordnung stehen, werden für wichtige Aushilfstätigkeiten Fremdfirmen mit Leiharbeitern beschäftigt. "Ursprünglich war gedacht die Mitarbeiter im Jobcenter zu schulen und besser zu qualifizieren, am Programm standen aber großteils Schikanen mit System", sagt Christian Höllerbauer, Personalvertreter und FCG Vorsitzender in der Postgewerkschaft, "das wird jetzt abgestellt, der Postvorstand lenkt ein und hat rasche Abhilfe zugesagt."

Die betroffenen Mitarbeiter wurden wegen diverser Rationalisierungen, Postamtsschließungen etc. von ihren Posten abgezogen. Da sie dienstrechtlich nicht gekündigt werden konnten, hatte die Post die Betroffenen bloß in Aufenthaltsräumen (sog. Jobcenter) "zwischengeparkt" und keiner sinnvollen Arbeit zugeteilt. Jetzt hat der Vorstand der Österr. Post AG endlich auf die massive Kritik der Christgewerkschafter reagiert und wird zukünftig im Jobcenter die längst fällige Weiterbildung und Arbeitsvermittlung durchführen!

"Die langjährigen Mitarbeiter der Post haben sich eine faire Behandlung verdient, ein Unternehmen, das heuer wieder mehr als Euro 80 Mio. Gewinn macht, muss in der Lage sein seinen Strukturwandel mit Rücksicht auf die Würde der Menschen zu bewältigen", schließt Gosch.

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