Zukunftspaket für Stadttheater Klagenfurt

Fachbeirat für darstellende Kunst ist bei Grundsatzentscheidungen einzubinden

Klagenfurt (OTS) - Der bevorstehende Führungswechsel am Stadttheater Klagenfurt müsse unbedingt auch zu strukturellen und organisatorischen Reformen genützt werden, fordert der freiheitliche Vorsitzende des Kulturausschusses im Kärntner Landtag LAbg. Johann A. Gallo. Ein solches Zukunftspaket müsse insbesondere auf einer modernen Rechtskonstruktion mit einer klar-nachvollziehbaren Aufgabenverteilung hinsichtlich Organisation, Entscheidung, Finanzierung und Verantwortung aufbauen, präzisiert der Abgeordnete. Wie im Kulturförderungsgesetz vorgesehen, wäre insbesondere für Grundsatzentscheidungen der Fachbeirat für darstellende Kunst einzubinden, fordert der freiheitliche Kultursprecher.
In einer Grundsatzdiskussion dürfe es keine Tabus geben, daher sei die Rolle des finanzmaroden Bremsers Stadt Klagenfurt ebenso kritisch zu hinterfragen wie die Zusammensetzung und Arbeit des gemeinsamen Theaterausschusses oder die bisherige "pragmatisierte Verlustabdeckung" durch den Steuerzahler.
Zukunftsweisende Strategie müsse sein, den Kooperationsbereich wesentlich zu erweitern. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sowie mit den vielen anderen Theaterinitiativen im Lande liege noch völlig brach. Auch das Lukrieren zusätzlicher Finanzquellen (beispielsweise des Bundes oder von Sponsoren) erscheine wie andere Beispiele zeigen, stark ausbaufähig, schloss Gallo.

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