- 18.05.2005, 13:15:10
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VP-Aigner: Vettermann soll Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft lesen anstatt Jubelmeldungen zu fabrizieren
Schon bald 40.000 Unterstützungserklärungen für Gratis-Kindergartenjahr
Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Von einer Spitzenposition ist das
Wiener Kindergartenwesen zum Leid vieler berufstätiger Mütter und
Väter leider weit entfernt", stellt ÖVP Wien GR Wolfgang Aigner,
Mitglied des Ausschusses für Jugend und Bildung, fest. "Für
wahlkampfbedingte Selbstbelobigungen seitens der alleine regierenden
SPÖ bestehe wahrlich kein Grund."
Aigner verweist auf den Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft,
in dem dezidiert die Schaffung eines Rechtsanspruches auf einen
Kindergartenplatz enthalten ist. Eine entsprechende Forderung der
Wiener Volkspartei wurde seitens der roten Rathausmehrheit im letzten
Wiener Landtag jedoch abgelehnt. "Wenn in Wien ohnehin alles zum
Besten steht, warum wehrt sich die SPÖ derartig gegen solche
berechtigten Forderungen? Offenkundig glauben die Mandatare der SPÖ
ihre eigene Propaganda nicht", so GR Wolfgang Aigner.
Der bereits zitierte Bericht der KJA bekräftigt auch eine zentrale
Forderung der Wiener Volkspartei: Zumindest das letzte
Kindergartenjahr soll gratis sein. Auf wie viel Zustimmung innerhalb
der Bevölkerung diese nur zu berechtigte Forderung stößt, erleben die
Mitarbeiter, Funktionäre und Mandatare der ÖVP Wien beim Sammeln von
Unterstützungsunterschriften für dieses Anliegen. Innerhalb kürzester
Zeit bekräftigten beinahe 40.000 Wienerinnen und Wiener diesen Wunsch
an die Stadtverwaltung.
Versorgungsquote mit Kindergartenplätzen gesunken
Auch die KJA fordert den Ausbau von qualifizierten und finanziell
leistbaren Kinderbetreuungseinrichtungen.
"Die Eltern sollen nicht in einen undurchschaubaren Dschungel von
Ermäßigungen und Vergünstigungen geschickt werden. Wien brauche
vielmehr eine transparente Lösung, die kein Kind vom notwendigen
Besuch eines Kindergartens abhält. Kinderbetreuung für berufstätige
Eltern soll der Stadtregierung ein echtes Anliegen sein. Das letzte
Kindergartenjahr gratis wird daher nur als erster Schritt zu sehen
sein. Zumindest dazu sollte die SPÖ bereit sein", fasst Aigner die
bekannte Position des ÖVP Wien Obmannes Gio Hahn zusammen.
Aigner weist zudem daraufhin, dass die Versorgungsquote mit
Kindergartenplätzen für Kinder zwischen eineinhalb und drei Jahren
von 57 Prozent im Jahre 2003 auf 50 Prozent im Jahre 2004 gefallen
ist. Auch hier bestehe dringender Handlungsbedarf. "Insgesamt zeigt
sich, dass die Forderungen der Wiener Volkspartei keineswegs zu spät
kommen, sondern leider immer noch ihrer Verwirklichung harren.
Alleine von einer Homepage-Meldung a la Vettermann hat niemand
etwas", gibt GR Aigner zu bedenken.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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