- 17.05.2005, 15:18:18
- /
- OTS0181 OTW0181
ÖAAB-Hoch zum AKZENT: Nicht überrascht, weil man die Pläne des Vorstandes seit längerem durchschauen konnte
Kontrollinstanz wurde nicht zur AKZENT-Vorstandssitzung eingeladen
Wien (OTS) -
"Nicht wirklich überrascht, konnte man doch die Pläne des Vorstandes
seit längerem leicht durchschauen", so reagierte der Wiener
ÖAAB-Landesgeschäftsführer und Vorstandsmitglied der Wiener AK,
Alfred HOCH, auf eine - in Bezug auf ihre Auswirkungen - doch
nüchterne Aussendung der AK-Wien zum Theater AKZENT. "Leider wurde
heute die Kontrollinstanz des AKZENT - erstmals seit Jahren - nicht
zur Vorstandssitzung eingeladen", so Hoch, der - selbst
Kontrollmitglied - glaubt dass man sich dadurch peinliche Fragen zu
den wirklichen Hintergründen ersparen wollte.
Erschwerend wiegt vor allem die Tatsache, dass die Entscheidung
gravierende Änderungen des Spielplanes mit sich bringen und somit zu
einer Änderung der finanziellen Gebarung des AKZENT-Theaters führt.
"Das ist besonders heikel, wenn man bedenkt, dass erst vor kurzem das
Budget 2005 gegen die Zustimmung der Kontrollinstanz gefasst wurde",
so Hoch verärgert.
Die Wiener SPÖ, aber auch die FSG werden in den nächsten Wochen
vielen enttäuschten AKZENT-Besuchern die wahren Hintergründe der
sogenannten Neuausrichtung erklären müssen, verlieren doch viele
Wienerinnen und Wiener ein beliebtes Theater, wo man kostengünstig
anspruchsvolle Kultur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
konsumieren konnte.
Er, so Hoch abschließend, danke vor allem der Geschäftsführung und
Mitarbeitern des AKZENT die seit Jahren hervorragende Arbeit
geleistet haben - leider letztendlich unbedankt.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Landessekretariat
Tel.: (++43-1) 40143/275, Fax: (++43-1) 40143/351
http://www.oeaab-wien.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW






