Strutz: Neue Wege des Berufeinstieges vom Land gefördert - Jugendprojekt 12

Neues Projekt eines betreuten Praktikums als Einstieg in die Berufsausbildung

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmannstellvertreter Dr. Martin Strutz präsentierte heute ein Projekt, welches den Einstieg für Jugendliche in die Berufsausbildung erleichtern soll. Im Rahmen dieses Projektes erhalten Jugendliche, darunter auch Schul- und Lehrabbrecher, die Möglichkeit, bis zu vier Monate in einem Betrieb zu arbeiten und in dieser Zeit bei Bedarf auch die Berufsschule zu besuchen. In der ersten Phase werden 80 Jugendliche in das Projekt aufgenommen.

"Der Kern der Projektidee, die gemeinsam vom Land Kärnten mit den AMS abgewickelt wird, ist eine ganzheitliche Begleitung während dieser Zeit. Dies umfasst eine intensive Betreuung der Jugendlichen, der Eltern und eine ebenso intensive Kooperation mit den Praktikumsbetrieben", so Strutz heute.

Ergänzt wird dieses Konzept durch kontinuierliche Abstimmung mit der Berufsschule, welche die Jugendlichen begleitend zum Praktikum besuchen und durch Einbindung relevanter Organisationen im Umfeld der Auszubildenden (AMS, Jugendamt, Bundessozialamt, ect.).

Aufgrund der aktuellen Diskussion um Berufs- und Studienabbrecher will LHSTv. Strutz hier intensiv gegensteuern und sagte, dass eine intensive persönliche und individuelle Betreuung den Jugendlichen helfen wird, negative Arbeits- und Lernerfahrungen zu überwinden und im Berufsleben wieder Fuß zu fassen.
"Eine intensive und persönliche Kommunikationsschiene mit den Verantwortlichen in den Betrieben verbessert die Beziehung der Arbeitgeber zu den Praktikanten und erhöht das gegenseitige Verständnis in Konfliktsituationen. Für den Betrieb ist das Praktikum der Jugendlichen kostenlos. Die Existenzsicherung der Jugendlichen wird vom AMS im Zusammenarbeit mit dem Land mit einem Beitrag zur Deckung des Lebensunterhaltes garantiert", so Stutz heute.

Das Dreieck, Betrieb - Berufsschule - Jugendliche, braucht einen Vermittler um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Dieser Aufgabe wird das Land Kärnten nun gerecht. Die Ziele dieser wichtigen Initiative sind der Abschluss eines Lehrvertrages, eine Einschulung (Anlehre) und nachfolgende Arbeitsaufnahme als angelernte Fachkraft und der Wiedereinstieg in eine schulische Ausbildung.

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