Vorsorge gegen die "Sprachlosigkeit" von Kindern

Kindergartenvorsorge Neu startet im Herbst

Bregenz (VLK) - Die Kindergartenvorsorge Neu macht es ab Herbst
2005 möglich, durch standardisierte Beobachtungen Teilleistungsschwächen und Schwierigkeiten in Sprache und Sozialkompetenz bei vier- und fünfjährigen Kindern früher zu erkennen. So wird durch gezielte Präventivarbeit die Voraussetzung für einen leichteren Schuleinstieg der Kinder geschaffen, betonten Landesstatthalter Hans-Peter Bischof und Landesrat Siegi Stemer heute, Freitag, bei der Präsentation.

"Vorarlberg gilt nicht nur österreichweit als das Präventionsland, unsere Vorsorgemedizin genießt auch internationale Anerkennung", so LSth. Bischof: "Dabei geht es uns vor allem um das Wohl unserer Jüngsten. Mit zahlreichen Vorsorge-Programmen für Kinder konnten wir schon viel erreichen, was aber kein Grund ist, uns nicht um weitere Verbesserungen zu bemühen. Die Kindergartenvorsorge neu ist ein weiterer Schritt zu einer optimalen Betreuung unserer Kinder."

Für LR Stemer ist die Beherrschung der Sprache eine unverzichtbare Grundlage für jedes Lernen. "Immer häufiger sind Kinder 'sprachlos', weil ihnen Menschen fehlen, die ihnen zuhören, vorlesen oder erzählen. Auch bei vielen Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache beobachten wir Sprech- und Sprachdefizite. Wir sind uns dieser Herausforderung bewusst und haben deshalb neue Strategien entwickelt, um Defizite frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen setzen zu können", so Stemer.

Auch Projekte und Veranstaltungen wie der gemeinsame Tag für Kindergarten- und VolksschulleiterInnen, der neue Kindergarten -Bildungs- und Erziehungsplan oder die Initiative "Von einer Hand in die andere" unterstreichen, dass in Vorarlberg der Handlungsbedarf schon länger erkannt wurde.

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