Zero Budgeting: Ambrozy befürchtet negative Auswirkungen

Soziales Augenmaß nicht verlieren

Klagefurt (SP-KTN) - Der Vorsitzende der Kärntner SPÖ LHStv. Peter Ambrozy hat am Freitag vor den möglichen negativen Auswirkungen eines "Zero Budgeting" gewarnt. Konkret sei mit steigender Arbeitslosigkeit und massiven Einsparungen im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie massiven Personaleinsparungen im öffentlichen Sektor zu rechnen. Studien des Wirtschaftsforschungsinstitutes würden dies belegen.

Ambrozy mahnte, Kärnten dürfe bei der Budgeterstellung das soziale Augenmaß nicht verlieren. Es sei eine fundamentale Aufgabe der öffentlichen Hand, in schwierigen Zeiten gegenzusteuern. Nicht Kostensenkung um jeden Preis, sondern soziale Sicherheit für die Menschen und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen hätten in Kärnten Vorrang, so der Kärntner SPÖ-Chef.

Ambrozy verwies zudem auf den für Kärnten beschlossenen Budgetfahrplan bis 2009 und stellte offen die Frage, ob LH Jörg Haider diesen gemeinsam Weg verlassen wolle. Er erwarte sich hiezu eine baldige Klarstellung des Finanzreferenten. (Schluss)

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