- 13.05.2005, 10:42:42
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Landesrat Sobotka zur Österreichischen Stromlösung
"Schlecht zu reden ist inanzeptable Vorgangsweise"
St. Pölten (NLK) - Bei einer Pressekonferenz zur Österreichischen
Stromlösung sagte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute in Wien, er
freue sich über das zuletzt klare öffentliche Zeichen von
Bundesminister Dr. Martin Bartenstein. Nicht der Vorstandsvorsitzende
des Verbund mache die Strompolitik Österreichs, das sei immer noch
Sache der Eigentümervertreter. Der Pakt inklusive Vorvertrag könne
nicht einfach "als nichtig bezeichnet werden", die Österreichische
Stromlösung schlecht zu reden, sei eine inakzeptable Vorgangsweise.
Die Zeit des Taktierens sei vorbei, so Sobotka weiter. Die
österreichische Wasserwirtschaft müsse in österreichischer Hand
bleiben, weil Unternehmen, die ihr Headquarter nicht mehr in
Österreich haben, auch keine österreichische Standort- und
Arbeitsmarktpolitik machen können. Zudem könne damit ein "Überborden
des Atomstromimports nach Österreich" verhindert werden. Die
Österreichische Stromlösung sei auch ein Bekenntnis zu Klimaschutz
und CO2-Reduktion, der ökologisch erzeugte Strom bleibe verfügbar.
Ebenso sei die Beibehaltung des Wettbewerbs gesichert: In
Österreich gebe es nach Großbritannien den zweithäufigsten Wechsel
von Großkunden, beim Haushaltskunden stehe die Optimierung der
Servicequalität im Vordergrund. Für Niederösterreich gehe es auch um
eine sichere Stromversorgung in der Breite des Landes. Schließlich
sei die Organisationsform der Österreichischen Stromlösung mit einem
Volumen von über 100 Terrawatt am internationalen Markt äußerst
schlagkräftig, so Sobotka abschließend.
Für die EVN hielt Vorstandssprecher Dr. Burkhard Hofer fest, die
Österreichische Stromlösung sei die logische Konsequenz. Nur ein voll
integriertes Unternehmen von der Produktion zum Vertrieb habe am
europäischen Markt eine Chance.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
http://www.noe.gv.at/nlk
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