Europäische Akademie Wien: "Selbstverständlich Europa"

Höhepunkte der Europawoche mit österreichweiten Schulprojekten und Ehrungen für Alois Mock in Bad Aussee und György Mehes in Budapest.

Wien (OTS) - "Äußerst zufrieden mit dem bisherigen Weg, und optimistisch gegenüber den kommenden Herausforderungen" zog Dr. Erich Wendl, Generalsekretär der Europäischen Akademie Wien, eine Zwischenbilanz der Europawoche gegenüber der Austria Presse Agentur. "Ein besonders schönes Preludium vor Beginn der Europawoche" war die Enthüllung des Europa - Denkmales in Mattersburg, gemeinsam mit dem Landeshauptmann des Burgenlandes Hans Niessl und Anwesenheit von MEP Christa Prets. "Das symbolisiert die Initiativen der Europäischen Akademie Wien als älteste europäische Einrichtung in der Bundeshauptstadt als ein überparteiliches Forum für Bildung, Integration und Verständigung in Europa, getragen aus allen gesellschaftlichen Lagern", sagte Dr. Wendl.

Zum Auftakt der Europawoche konnte die Europäische Akademie Wien am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frau Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Elisabeth Gehrer und dem Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, Dr. Klaus Liebscher, das Projekt "Selbstverständlich Europa" vorstellen.
So finden in der Europawoche in Zusammenarbeit mit den Bundesländern an 12 verschiedenen Schulstandorten Projekttage mit Präsentationen, Diskussionen und Kulturevents statt.

"Mit großer Freude und Stolz auf den bisherigen Weg heraus aus dem kalten Krieg in ein gemeinsames Europa", so der Generalsekretär, wurde dem langjährigen Mitglied der Europäischen Akademie, "dem historischen Europäer aus dem zeitgenössischen Österreich", Alois Mock zum Anlaß der 10 jährigen Mitgliedschaft Österreichs in der EU der diesjährige "Ehrenpreis für europäische Integration und Verständigung" verliehen.

Alois Mock steht nicht nur für die welthistorischen Ereignisse und Bilder, so Erich Wendl, wo er gemeinsam mit seinem ungarischen Amtskollegen Gyula Horn im Juni 1989 jenen eisernen Vorhang aufschneidet, der nach dem zweiten Weltkrieg mitten durch die Kernkulturen Europas gezogen wurde.

Alois Mock war auch stets ein unermüdlicher Kämpfer für die Integration und Verständigung in Europa, genauso wie für das Verständnis Europas in Österreich, und das Verständnis für seine Heimat in Europa.

Der diesjährige Ehrenpreis der Europäische Akademie "für besondere kulturelle Leistungen zur Förderung der europäischen Verständigung" geht an den prominenten ungarischen Schriftsteller György Mehes, der diesen am Freitag in einem Festakt an der Corvinusuniversität in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen k.u.k. Hauptzollamtes in Budapest durch den Präsidenten der Europäischen Akademie, Johannes Prochaska, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des wissenschaftlichen Kuratoriums der Europäischen Akademie, UnivProf Georg Nogradi, unter Beisein von ungarischen Vertretern aus allen politischen Lagern sowie Wissenschaft und Kunst, verliehen wird.

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